Direktvermarktung gewinnt weiter an Bedeutung: Höfe investieren in ihre Zukunft
Grafiken der Studie finden Sie hier.
Studie zeigt: Direktvermarktung schafft Perspektiven
Rund zwei Drittel der Direktvermarkter geben an, dass sie damit den Fortbestand ihres Betriebes langfristig sichern können. Gleichzeitig entstehen dadurch Arbeitsplätze. Durchschnittlich werden auf direktvermarktenden Betrieben knapp ein zusätzliches Vollzeitäquivalent geschaffen. Hochgerechnet entspricht das rund 27.500 Arbeitsplätzen in Österreich, die unmittelbar mit der Direktvermarktung verbunden sind.
Investitionen stärken regionale Wirtschaft
Die Betriebe investieren weiterhin kräftig in diesen Betriebszweig. Im Durchschnitt flossen in den vergangenen fünf Jahren rund 60.000 Euro je Betrieb in Produktionsräume, Maschinen, Verkaufseinrichtungen oder Verpackungstechnik. Insgesamt ergibt das ein Investitionsvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert: Rund 91 Prozent dieser Investitionen wurden bei österreichischen Unternehmen getätigt und stärken damit auch die heimische Wirtschaft. Nach Berechnungen der Studie sichern diese Investitionen zusätzlich rund 3.500 Arbeitsplätze in vor- und nachgelagerten Bereichen.
Auch der Blick nach vorne fällt positiv aus: Mehr als die Hälfte der Direktvermarkter plant in den kommenden drei Jahren weitere Investitionen. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem moderne Produktions- und Verkaufsräume sowie technische Ausstattung.
Hofladen bleibt Nummer eins – neue Verkaufsformen holen auf