Milchgeld sinkt im Jänner erneut
Das starke Auftreten der Blauzungenkrankheit in Deutschland 2024 wirkt noch immer auf den EU-Milchmarkt - Durch die verzögerten Abkalbungen liegt die Milchanlieferung speziell in Deutschland weiterhin sehr stark über den Vorjahren - Das ließ die Preise für Butter und Haltbarmilch im LEH auf ein sehr niedriges Niveau sinken - Diesem Markttrend können sich auch die heimischen Molkereien nicht entziehen und so kam es im Jänner zu weiteren und gegenüber den Vormonaten verstärkten Preisrücknahmen - MGN/NÖM reduziert den Grundpreis um 3,50 Cent, womit der Nettopreis für GVO-freie Qualitätsmilch nun bei 48,50 Cent/kg liegt - Der Biomilchpreise fällt im gleichen Ausmaß und liegt nun bei 56,50 Cent - Bei Berglandmilch wird der Preis für alle Milchsorten um rund 3,75 Cent gesenkt - So beträgt der Preis für GVO-freie Qualitätsmilch ab Jänner 48,01 Cent/kg, netto und für Biomilch (inkl. durchschnittlicher Projektzuschläge) 57,08 Cent - Für die anderen in NÖ tätigen Molkereien waren zu Redaktionsschluss noch keine Preise für Jänner bekannt.