Erosionsschutz mit Untersaaten in Sommerungen
Positive Effekte für Boden und Bewirtschaftung
Durch eine früh etablierte Bodenbedeckung können Untersaaten die Abschwemmung von Boden und Nährstoffen deutlich reduzieren. Gleichzeitig verbessern sie die Bodenstruktur, fördern das Bodenleben und erhöhen die Tragfähigkeit der Flächen. Letzteres ist besonders bei der Ernte unter feuchten Bedingungen ein Vorteil.
Anlage, Artenwahl und Pflanzenschutz
Versuche der Boden.Wasser.Schutz.Beratung (LK OÖ) im Maisanbau zeigen, dass sich Untersaaten grundsätzlich gut etablieren lassen. Der Erfolg hängt jedoch stark vom Saatzeitpunkt, der passenden Untersaatmischung sowie vom Unkrautmanagement im Mais ab. Früh angelegte Untersaaten sollten langsam wüchsig sein (z.B. Weißklee oder Spitzwegerich), um keine Konkurrenz zur Hauptkultur darzustellen. Rascher wachsende Arten, etwa Raygräser, sollten erst ab dem 6-Blatt-Stadium eingesät werden und können daher keinen frühen Erosionsschutz bieten.
Auch der Pflanzenschutz spielt eine wichtige Rolle: Der Einsatz bodenwirksamer Maisherbizide ist mit Untersaaten meist schwer vereinbar. Daher muss auf rein blattaktive Mittel ausgewichen werden, die jedoch bei manchen Unkrautarten eine geringere Wirkung haben.
Auch der Pflanzenschutz spielt eine wichtige Rolle: Der Einsatz bodenwirksamer Maisherbizide ist mit Untersaaten meist schwer vereinbar. Daher muss auf rein blattaktive Mittel ausgewichen werden, die jedoch bei manchen Unkrautarten eine geringere Wirkung haben.
Mit erosionshemmenden Anbauverfahren kombinieren
Gut etablierte Untersaaten, die gleichzeitig keine Konkurrenz zur Hauptkultur darstellen, entwickeln ihre erosionsschützende Wirkung häufig erst zeitverzögert. Für einen frühen Bodenschutz sind daher zusätzlich erosionshemmende Anbauverfahren in der Hauptkultur - etwa Mulch- oder Direktsaat - sinnvoll.
Die Versuche zeigen außerdem, dass sich Untersaaten ab dem Spätsommer durch das zunehmende Lichtangebot stärker entwickeln. Bis zur Ernte können sie so die Befahrbarkeit der Flächen deutlich verbessern.
Im Ackerbau können Untersaaten damit ein wichtiger Baustein für eine bodenschonende und zukunftsorientierte Bewirtschaftung sein.
Die Versuche zeigen außerdem, dass sich Untersaaten ab dem Spätsommer durch das zunehmende Lichtangebot stärker entwickeln. Bis zur Ernte können sie so die Befahrbarkeit der Flächen deutlich verbessern.
Im Ackerbau können Untersaaten damit ein wichtiger Baustein für eine bodenschonende und zukunftsorientierte Bewirtschaftung sein.
Hinweis: Unter Einhaltung der Vorgaben ist die Anlage von Untersaaten über die ÖPUL-Maßnahme "Erosionsschutz Acker" förderfähig.