“Es tarat brenna": Brandverhütung in der Landwirtschaft
Obwohl die Zahl landwirtschaftlicher Betriebe seit 2005 um rund ein Viertel gesunken ist, passiert laut der Landesstelle für Brandverhütung NÖ nach wie vor jeder dritte Brand in der Landwirtschaft - die Schadenshöhe lag im Zeitraum 2019 bis 2024 allein in NÖ bei 188 Mio. Euro; jährlich gibt es rund 800 Brände auf Bauernhöfen.
Für den einzelnen Hof hat sich das Brandrisiko damit verschärft - und das bei tendenziell steigenden Schadenshöhen, die heute mit jenen von Gewerbebetrieben vergleichbar sind.
Die Landwirtschaftskammer NÖ, die Niederösterreichische Versicherung und der Landesfeuerwehrverband starteten daher kürzlich die Kampagne “Es tarat brenna“.
“Jeder Brand zerstört in einer Stunde, was oft über Generationen aufgebaut wurde“, betonte LK-NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager. “War es früher der klassische Heustockbrand, der zur Katastrophe geführt hat, ist es heute der Brand, den ein Heuballen-Kran auslöst“, betonte Stefan Jauk, Generaldirektor der NV. Und auch der Einzug von Photovoltaik, Akkus und Hochvolt-Systemen habe in der heimischen Landwirtschaft neue Herausforderungen gebracht - weil diese Systeme zwar nicht unbedingt öfter, aber anders brennen würden, wie Landesfeuerwehrkommandant
Dietmar Fahrafellner erläutert.
Für den einzelnen Hof hat sich das Brandrisiko damit verschärft - und das bei tendenziell steigenden Schadenshöhen, die heute mit jenen von Gewerbebetrieben vergleichbar sind.
Die Landwirtschaftskammer NÖ, die Niederösterreichische Versicherung und der Landesfeuerwehrverband starteten daher kürzlich die Kampagne “Es tarat brenna“.
“Jeder Brand zerstört in einer Stunde, was oft über Generationen aufgebaut wurde“, betonte LK-NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager. “War es früher der klassische Heustockbrand, der zur Katastrophe geführt hat, ist es heute der Brand, den ein Heuballen-Kran auslöst“, betonte Stefan Jauk, Generaldirektor der NV. Und auch der Einzug von Photovoltaik, Akkus und Hochvolt-Systemen habe in der heimischen Landwirtschaft neue Herausforderungen gebracht - weil diese Systeme zwar nicht unbedingt öfter, aber anders brennen würden, wie Landesfeuerwehrkommandant
Dietmar Fahrafellner erläutert.
Tipps von Fachleuten
Die Österreichischen Brandverhütungsstellen haben eine sehr informative Broschüre zusammengestellt, in der im Detail erklärt wird, was gegen das Risiko von Bränden bzw. gegen deren Auswirkungen sinnvoll getan werden kann. Das reicht von den Themen Rauchwarnmelder, dem richtigen Feuerlöscher und dem sicheren Gebrauch von Elektrogeräten über sicheres Heizen und Hantieren mit offenem Licht und Feuer bis hin zu Tipps gegen Kfz-Brände und wirksamen Blitzschutz.
Unter den vielen Tipps, die über die Kampagnen-Homepage www.es-tarat-brenna.at abrufbar sind, finden sich beispielsweise die Ratschläge, Erntegut laufend auf Anzeichen von Überhitzung oder Schimmel zu kontrollieren, Öfen und Trockner immer mit ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien zu betreiben, Düngemittel und Diesel auf Abstand von Hitzequellen zu halten oder bei Elektroinstallationen auf “Marke Eigenbau“ zu verzichten.
Unter den vielen Tipps, die über die Kampagnen-Homepage www.es-tarat-brenna.at abrufbar sind, finden sich beispielsweise die Ratschläge, Erntegut laufend auf Anzeichen von Überhitzung oder Schimmel zu kontrollieren, Öfen und Trockner immer mit ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien zu betreiben, Düngemittel und Diesel auf Abstand von Hitzequellen zu halten oder bei Elektroinstallationen auf “Marke Eigenbau“ zu verzichten.