EU-Schweinemarkt fehlt Ventil
In China hat sich in den letzten Jahren ein Überangebot an Schweinefleisch aufgebaut. Technologischer Fortschritt und höhere Produktivität ließen die Inlandsproduktion stark wachsen. Zwar versucht die Regierung, den Schweinebestand durch Zuchtsauenkeulungen zu reduzieren, doch die rückläufigen Bestandszahlen werden durch die steigende Produktivität mehr als kompensiert. Für heuer wird daher erneut ein Anstieg der Schweinefleischproduktion erwartet. Gleichzeitig entwickelt sich die Nachfrage weniger dynamisch, was den Wettbewerb verschärft und die Erzeugerpreise auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren fallen ließ.
Die hohe Eigenversorgung senkt die Einfuhren. Nachdem die Importe 2025 bereits ein Langzeittief erreicht hatten, sanken sie im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um weitere 20%. Verringert wurden die Lieferungen aus allen Ländern, beim wichtigsten Lieferland Spanien sowie weiteren EU-Staaten wie Dänemark und den Niederlanden waren die Reduktionen jedoch besonders groß. Ursachen sind das niedrige chinesische Preisniveau und ein festerer Eurokurs, wodurch der Markt für EU-Exporteure an Attraktivität verloren hat. Zusätzlich verteuern seit 2025 Zölle die EU-Schweinefleischexporte nach China. In Spanien verschärfte ein ASP-Ausbruch die Lage zusätzlich. Zwar sind seit Ende 2025 wieder spanische Exporte möglich, die Liefermenge nach China sank im ersten Quartal 2026 jedoch um fast 40%. Auch in anderen asiatischen Ländern verloren EU-Exporteure zuletzt Marktanteile.
Angesichts der fehlenden Drittlandexporte richten spanische Produzenten ihr Augenmerk verstärkt auf den EU-Markt, da sie in den nächsten Jahren nicht von einer Erholung der China-Exporte ausgehen. Dies sorgt für entsprechenden Angebotsdruck im EU-Raum. Bei einem Selbstversorgungsgrad von 126% bleibt die EU jedoch auf Exporte angewiesen. Zwar soll die EU-Produktion 2026 infolge der angespannten Preissituation leicht sinken, aber auch der Inlandsverbrauch tendiert rückläufig.
Die hohe Eigenversorgung senkt die Einfuhren. Nachdem die Importe 2025 bereits ein Langzeittief erreicht hatten, sanken sie im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr um weitere 20%. Verringert wurden die Lieferungen aus allen Ländern, beim wichtigsten Lieferland Spanien sowie weiteren EU-Staaten wie Dänemark und den Niederlanden waren die Reduktionen jedoch besonders groß. Ursachen sind das niedrige chinesische Preisniveau und ein festerer Eurokurs, wodurch der Markt für EU-Exporteure an Attraktivität verloren hat. Zusätzlich verteuern seit 2025 Zölle die EU-Schweinefleischexporte nach China. In Spanien verschärfte ein ASP-Ausbruch die Lage zusätzlich. Zwar sind seit Ende 2025 wieder spanische Exporte möglich, die Liefermenge nach China sank im ersten Quartal 2026 jedoch um fast 40%. Auch in anderen asiatischen Ländern verloren EU-Exporteure zuletzt Marktanteile.
Angesichts der fehlenden Drittlandexporte richten spanische Produzenten ihr Augenmerk verstärkt auf den EU-Markt, da sie in den nächsten Jahren nicht von einer Erholung der China-Exporte ausgehen. Dies sorgt für entsprechenden Angebotsdruck im EU-Raum. Bei einem Selbstversorgungsgrad von 126% bleibt die EU jedoch auf Exporte angewiesen. Zwar soll die EU-Produktion 2026 infolge der angespannten Preissituation leicht sinken, aber auch der Inlandsverbrauch tendiert rückläufig.