Hochgiftiges Mykotoxin nun auch in Österreich nachgewiesen
Eine kürzlich von der BOKU University veröffentlichte Studie berichtet erstmals über den Nachweis von Aflatoxin B1 in Niederösterreich. Dieses hochgiftige Schimmelpilzgift gehört zu den krebserregendsten natürlichen Stoffen und kann schon in geringsten Dosen Leberkrebs auslösen. Es wurde in Mais in einer Konzentration über dem von der EU für Mais festgelegten Grenzwert nachgewiesen.
Seit 2024 läuft am IFA Tulln ein Feldversuch namens “TTox-Monitor“. Ziel ist es, den Einfluss des Klimawandels auf das Auftreten verschiedener Mykotoxine in Weizen und Mais zu erfassen. Aflatoxin B1 wird von Schimmelpilzen der Gattung Aspergillus gebildet und tritt eigentlich vor allem in heißen bzw. tropischen Regionen auf. Die Ergebnisse unterstreichen den Einfluss des Klimawandels auf die Lebens- und
Futtermittelsicherheit auch in moderaten klimatischen Regionen wie Österreich. In naher Zukunft ist mit einem häufigeren Auftreten von Aflatoxin B1 zu rechnen.
Daher sind ein verstärktes Monitoring, weitere Forschung und präventive Maßnahmen notwendig. Dementsprechend soll der TTox-Monitor-Feldversuch noch einige Jahre weiterlaufen, unter anderem durch die Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelqualität, Sicherheit und Innovation (FFoQSI).
“Die Ergebnisse des ersten TTox-Jahres zeigen eindrucksvoll das Potenzial der interdisziplinären Forschung am IFA Tulln“, betonen die Leiter der beteiligten Institute, Rudolf Krska und Hermann Bürstmayr. “Ohne die Kombination aus analytischer Chemie und Pflanzenzucht-Expertise wäre diese Studie nicht möglich
gewesen.“
Seit 2024 läuft am IFA Tulln ein Feldversuch namens “TTox-Monitor“. Ziel ist es, den Einfluss des Klimawandels auf das Auftreten verschiedener Mykotoxine in Weizen und Mais zu erfassen. Aflatoxin B1 wird von Schimmelpilzen der Gattung Aspergillus gebildet und tritt eigentlich vor allem in heißen bzw. tropischen Regionen auf. Die Ergebnisse unterstreichen den Einfluss des Klimawandels auf die Lebens- und
Futtermittelsicherheit auch in moderaten klimatischen Regionen wie Österreich. In naher Zukunft ist mit einem häufigeren Auftreten von Aflatoxin B1 zu rechnen.
Daher sind ein verstärktes Monitoring, weitere Forschung und präventive Maßnahmen notwendig. Dementsprechend soll der TTox-Monitor-Feldversuch noch einige Jahre weiterlaufen, unter anderem durch die Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für Futter- und Lebensmittelqualität, Sicherheit und Innovation (FFoQSI).
“Die Ergebnisse des ersten TTox-Jahres zeigen eindrucksvoll das Potenzial der interdisziplinären Forschung am IFA Tulln“, betonen die Leiter der beteiligten Institute, Rudolf Krska und Hermann Bürstmayr. “Ohne die Kombination aus analytischer Chemie und Pflanzenzucht-Expertise wäre diese Studie nicht möglich
gewesen.“