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Interessenten für die Verwertung von Kartoffeln in der Nutztierfütterung gesucht

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22.04.2026 | von DI Gerald Stögmüller

Aktuell sind noch große Mengen Kartoffeln sehr guter Qualität auf Lager, die nicht in der Lebensmittelkette verbraucht werden. Eine alternative Nutzungsmöglichkeit ist die Verfütterung. Kartoffeln sind sehr wertvolle Futtermittel. Früher wurden auf sehr vielen Betrieben Kartoffeln an die Nutztiere verfüttert.

Erdäpfel Sortierung © Anita Kamptner/LK Niederösterreich
© Anita Kamptner/LK Niederösterreich

Mindererträge im Grünland mit Kartoffelfütterung ausgleichen

Aufgrund der aktuellen Niederschlagsdefizite in vielen Gebieten in Österreich und der nun drohenden Mindererträge bei den ersten Grünlandaufwüchsen sind Überlegungen zur Futterergänzung durch Kartoffeln sinnvoll, wobei diese eindeutig als Kraftfutterersatz zu sehen sind und nicht als Ersatz für Grassilagen. Trotz drohender Mindererträge ist erst ab August in den ersten Betrieben mit Futterknappheit zu rechnen. Dann könnte auch die Nachfrage nach der Alternative Kartoffel entstehen.

Wie lagern und konservieren?

Die Lagerung und Konservierung können beim tierhaltenden Betrieb durch trockene Lagerung in einer Halle oder durch Silierung erfolgen. Ausreichend Lagerkapazitäten zur trockenen Lagerung sind nicht überall vorhanden. Bei einer Silierung besteht hingegen ein Risiko für Fehlgärung und Sickersaftbildung.

Kartoffeln mit Körnermais und Maiskornsilage vergleichbar

Hinsichtlich Stärke-, Eiweiß- und Energiegehalt sowie Abbauverhalten im Pansen sind Kartoffeln gut mit Körnermais oder noch besser mit Maiskornsilage vergleichbar. Bei erwachsenen Wiederkäuern müssen Kartoffeln bis 10 kg Einsatzmenge pro Tag nicht gedämpft werden. Verfaulte Erdäpfel sowie hohe Erdanhaftungen und grüne Sprosse stellen große Risiken dar. Voraussetzung für eine Verfütterung ist eine Aussortierung von Erdklumpen und verfaulten Erdäpfeln über einen Kartoffelsortierer sowie die Reinigung von anhaftender Erde, was idealerweise durch Waschen erfolgen sollte.

Details im Überblick

Vorteile der Kartoffelfütterung:
  • Sehr schmackhaftes Futter
  • Hohe Nährstoffgehalte
  • Günstiges Energiefuttermittel
Herausforderungen:
Bei trockener Lagerung
  • Verfaulte und stark verschmutzte Kartoffeln → müssen aussortiert werden
  • Austrieb und Sprossbildung → durch Abdeckung mit einem Vlies verhindern
  • Grüne Kartoffeln und Sprosse → besser nicht verfüttern, sie sind giftig (Solanin)
Bei Silierung
  • Zerkleinerung → beugt Schlundverstopfung vor
  • Gleichmäßiges Einmischen → bessere Silierung und Stabilität
  • Fehlgärungen → Siliermitteleinsatz ist sehr zu empfehlen
  • Sickersaftbildung → Nährstoffverlust
Bei der Fütterung
  • Futterselektion → Verhindern durch ausreichende Zerkleinerung
  • Schlundverstopfung → Verhinderung durch Zerschnitzeln der Knollen
  • Erdige Verschmutzung → Eisen führt zu Spurenelementmangel
  • Erdige Verschmutzung → Keime verursachen Verdauungsstörungen
  • Erdige Verschmutzung → Sand lagert sich im Verdauungstrakt ab
Futtersubstitution:
     10 kg Kartoffeln ersetzen 
  • 3,8 kg Weizen oder Körnermais
  • 7,0 kg Maissilage
Einsatzempfehlungen:
     Maststiere:        1 - 1,5 kg je 100 kg Lebendgewicht bzw. max. 10 kg/Stier/Tag
     Kühe:                 5 - 10 kg/Kuh/Tag (max. 15 kg)
     Mastschweine: 20% gedämpfte(!) Kartoffeln (auf 88% TM gerechnet)

Zerkleinerung

Um Schlundverstopfungen durch Abschlucken ganzer Kartoffeln zu vermeiden, sollen die Kartoffeln zerkleinert werden. Auch bei einer Mitsilierung mit Gras oder Silomais ist eine Zerkleinerung sehr zu empfehlen. Dies kann durch eine Schnitzlerschaufel, eine Strohmühle, mittels Frontladerschaufel, überfahren mit dem Traktor oder sonstige Wege erfolgen.

Silierung der Kartoffeln

Die Silierung von Kartoffeln birgt durch die Erde ein erhebliches Risiko für Fehlgärungen, weshalb die trockene Lagerung die erste Wahl sein sollte. Die Beimischung von Konserviersäuren ist jedenfalls sehr zu empfehlen. Durch eine Silierung werden Kartoffeln durch die luftdichte Lagerung bei gleichzeitiger Absäuerung über längere Zeit haltbar und auch besser verdaulich. Aufgrund des hohen Wasseranteils (ca. 78%) ist aber mit Sickersaftbildung zu rechnen. Deshalb müssten die Kartoffeln mit trockenerem Siliergut gemischt werden. Bei Fahrsilosilierung ist bei der Entnahme ein Mindestvorschub von 2,5 m pro Woche notwendig. Eine Silierung erfordert eine Beimischung von mind. 70% Gras oder Silomais. Eine Silierung in einen Siloschlauch wird nicht empfohlen, da bei der Entnahme der Lufteintritt nicht ausreichend gehemmt werden kann.

Fazit

Kartoffeln sind grundsätzlich sehr wertvoll in der Fütterung. Sie können als Kraftfutterersatz gesehen werden und können einer drohenden Futterknappheit entgegenwirken. Bei der Konservierung und Fütterung sind jedoch mehrere Risiken zu bewältigen. Die Verfütterung an Mastrinder ist interessanter als an Milchvieh, da bei Milchvieh die erdigen Verschmutzungen sehr rasch zu Euterentzündungen führen können. Die trockene Lagerung ist der Silierung vorzuziehen, da diese risikoärmer hinsichtlich Konservierung ist und hier auch der Rationsanteil gut angepasst werden kann.

Webinartipp

Webinar Kartoffelfütterung am 29. April um 8 Uhr (Vormittag): Interessenten an der Kartoffelfütterung können sich bis 27. April unter der Mailadresse gerald.stoegmueller@lk-noe.at anmelden.

Kontakt

  • Gerald Stögmüller
    DI Gerald Stögmüller
    gerald.stoegmueller@lk-noe.at
    T 05 0259 23601
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