Meine Meinung
Liebe Leserin, lieber Leser!
Die freigegebene Nutzung von Biodiversitätsflächen ist ein richtiges und wichtiges Signal. Das zeigt, dass Anpassungen möglich sind, wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Genau diese Flexibilität wird angesichts des Klimawandels künftig noch stärker gebraucht. Wetterextreme, Trockenperioden und veränderte Vegetationszeiten machen deutlich, dass starre Systeme an ihre Grenzen stoßen. Naturangepasst zu wirtschaften, bedeutet heute vor allem, flexibel und standortangepasst wirtschaften zu können beziehungsweise zu dürfen. Das Ziel bleibt klar: eine nachhaltige Landwirtschaft, die Biodiversität schützt, Ressourcen schont und gleichzeitig Versorgung sichert. Der Fokus der künftigen GAP muss daher stärker auf tatsächlichen Leistungen und Wirkungen liegen – nicht auf einer immer größeren Anzahl einzelner, starrer Programme und Vorgaben. Für die Zukunft braucht es daher mehr Vertrauen in die Praxis, mehr Spielraum für regionale Lösungen und eine einfachere Darstellung nachhaltiger Leistungen. Denn langfristig erfolgreich werden nur jene Maßnahmen sein, die ökologisch sinnvoll, im Arbeitsalltag realistisch umsetzbar und vor allem wirtschaftlich tragbar sind.
Johannes Schmuckenschlager
Die freigegebene Nutzung von Biodiversitätsflächen ist ein richtiges und wichtiges Signal. Das zeigt, dass Anpassungen möglich sind, wenn sich Rahmenbedingungen ändern. Genau diese Flexibilität wird angesichts des Klimawandels künftig noch stärker gebraucht. Wetterextreme, Trockenperioden und veränderte Vegetationszeiten machen deutlich, dass starre Systeme an ihre Grenzen stoßen. Naturangepasst zu wirtschaften, bedeutet heute vor allem, flexibel und standortangepasst wirtschaften zu können beziehungsweise zu dürfen. Das Ziel bleibt klar: eine nachhaltige Landwirtschaft, die Biodiversität schützt, Ressourcen schont und gleichzeitig Versorgung sichert. Der Fokus der künftigen GAP muss daher stärker auf tatsächlichen Leistungen und Wirkungen liegen – nicht auf einer immer größeren Anzahl einzelner, starrer Programme und Vorgaben. Für die Zukunft braucht es daher mehr Vertrauen in die Praxis, mehr Spielraum für regionale Lösungen und eine einfachere Darstellung nachhaltiger Leistungen. Denn langfristig erfolgreich werden nur jene Maßnahmen sein, die ökologisch sinnvoll, im Arbeitsalltag realistisch umsetzbar und vor allem wirtschaftlich tragbar sind.
Johannes Schmuckenschlager