Negative Erwartungen treiben Ölpreise
Binnen kürzester Zeit hat der Irankrieg zu sprunghaft gestiegenen Rohölnotierungen und in Folge weltweit explodierenden Treibstoffpreisen geführt. Ausschlaggebend für die rasante Preisveränderung waren dabei die Erwartungen in die weitere Angebotsentwicklung. Obwohl die Diskussion um die Spritpreise bereits hitzig geführt werden, liegen die Preise aktuell auf einem schon 2022 einmal erreichten Niveau. Bisher ging der Markt nur von einer Lieferunterbrechung von wenigen Wochen aus und an der unmittelbaren Verfügbarkeit von Rohöl hat sich in Europa keine Änderung ergeben. Hält die Eskalation allerdings an und abhängig davon, wie nachhaltig die Zerstörungen an der Energie-Infrastruktur sind, müssen massive Verwerfungen befürchtet werden. Experten gehen bereits jetzt von einem größeren Angebotsrückgang bei Rohöl als während der Ölkrisen in den 1970er-Jahren aus.
Quelle: lk-Preisdatenbank, BAB
Quelle: lk-Preisdatenbank, BAB