OÖ: Der Schlachtrinder- und Kälbermarkt von 4. bis 10. Mai 2026
Schlachtrinder:
Die Geschäfte mit Jungstieren werden weiterhin als schwierig beschrieben. Wie in den vergangenen Wochen fordern die Schlachtunternehmen in Deutschland weitere Preisabschläge. Gleichzeit wird erhofft, dass das Angebot zumindest regional weiter abnimmt. Die Notierungspreise für Jungstiere werden demnach in Deutschland zurückgenommen. Ausgeglichener wird der Markt für Schlachtkühe beschrieben.
In Österreich befindet sich das Angebot wie in den letzten Wochen auf einem höheren Niveau als üblich. Gleichzeitig ist die Absatzlage im Lebensmitteleinzelhandel und Großhandel weiter nicht zufriedenstellend. Vor allem im Großhandel fehlen derzeit wesentliche Impulse durch den Tourismus. Dennoch notieren die Preise trotz großen Widerstand der Branche stabil.
Bei Schlachtkühen hat das Angebot regional etwas zugenommen. Hier könnte sich auch mittelfristig die Trockenheit negativ auswirken. Auch die Exportsitutation Richtung Holland, Frankreich und Spanien ist nicht rundherum zufriedenstellend.
Somit notieren die Preise für Kühe und Kalbinnen nach unten.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen netto für Woche 19/2026 (Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)
| Jungstier HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Kalbin HK R2/3 | 6,00 Euro |
|   |   |
| Kuh HK R2/3 | ausgesetzt |
|   |   |
| Schlachtkälber HK R2/3 | 8,75 Euro |
Nutzkälber:
Auf den RZO-Sammelstellen werden für Kälber guter Qualität etwa folgende Preise erzielt: Stierkälber, Fleckvieh u. Fleischrassen: bei 80 kg: 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), bei 100 kg 9,70 Euro/kg netto (11,00 Euro/kg inkl. Mwst.), Kuhkälber, bei 80 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.), bei 100 kg: ca. 7,50 Euro/kg netto (8,50 Euro/kg inkl. MwSt.)
DI Michael Wöckinger