Rot-weiß-rote Gemüseversorgung gerettet!
Nach langen und schwierigen Verhandlungen ist LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Lorenz Mayr, designierter Präsident der Landwirtschaftskammer NÖ, gemeinsam mit zahlreichen Beteiligten jetzt der Durchbruch gelungen: Gleich mehrere heimische Unternehmen weiten ihre Verarbeitungskapazitäten aus. Damit bleibt eine wichtige Grundlage für die Gemüseproduktion im Marchfeld und die Versorgung mit österreichischem Tiefkühlgemüse gesichert, unterm Strich könnte sogar mehr Gemüse als bisher produziert werden.
"Es ist gelungen, die Versorgung mit rot-weiß-rotem Gemüse zu sichern! Gleich mehrere heimische Unternehmen bauen ihre Verarbeitung aus. Statt Abhängigkeit von einem einzigen internationalen Konzern steht unsere Gemüseversorgung damit zukünftig auf mehreren Beinen. Das ist ein großer Erfolg für die Versorgungssicherheit in unserem Land und den Produktionsstandort Niederösterreich sowie ein wichtiges Signal für unsere Bäuerinnen und Bauern", betonen LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und der designierte Landwirtschaftskammer-Präsident Lorenz Mayr.
"Ardo hat Niederösterreich vor vollendete Tatsachen gestellt, doch dank dem Einsatz der letzten Tage und Wochen konnte eine starke Lösung für die Versorgung mit heimischem Gemüse geschafft werden. Danke an LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, den designierten Landwirtschaftskammerpräsidenten Lorenz Mayr sowie an alle Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen intensiv verhandelt haben. Und vor allem ein Danke an unsere Bäuerinnen und Bauern, die die Versorgung mit besten heimischen Lebensmitteln sicherstellen," so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig: "Wir haben in den vergangenen Monaten gemeinsam intensiv an einer Lösung gearbeitet und es ist sehr erfreulich, dass nun dieser Erfolg für unsere Bäuerinnen und Bauern gelungen ist. Damit bekommt die gesamte Region eine starke Zukunftsperspektive und unsere Bäuerinnen und Bauern erhalten die dringend notwendige Planungssicherheit und einen gesicherten Absatzweg. Dadurch ist nun die Lücke in der rot-weiß-roten Wertschöpfungskette geschlossen und wir werden auch künftig vom Anbau über die Produktion bis zum Konsumenten und der Konsumentin auf österreichische Qualität stolz sein können. Gemeinsam stellen wir so sicher, dass es auch künftig heimisches Tiefkühlgemüse aus dem Marchfeld im Supermarktregal geben wird."
"Es ist gelungen, die Versorgung mit rot-weiß-rotem Gemüse zu sichern! Gleich mehrere heimische Unternehmen bauen ihre Verarbeitung aus. Statt Abhängigkeit von einem einzigen internationalen Konzern steht unsere Gemüseversorgung damit zukünftig auf mehreren Beinen. Das ist ein großer Erfolg für die Versorgungssicherheit in unserem Land und den Produktionsstandort Niederösterreich sowie ein wichtiges Signal für unsere Bäuerinnen und Bauern", betonen LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und der designierte Landwirtschaftskammer-Präsident Lorenz Mayr.
"Ardo hat Niederösterreich vor vollendete Tatsachen gestellt, doch dank dem Einsatz der letzten Tage und Wochen konnte eine starke Lösung für die Versorgung mit heimischem Gemüse geschafft werden. Danke an LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, den designierten Landwirtschaftskammerpräsidenten Lorenz Mayr sowie an alle Beteiligten, die vor und hinter den Kulissen intensiv verhandelt haben. Und vor allem ein Danke an unsere Bäuerinnen und Bauern, die die Versorgung mit besten heimischen Lebensmitteln sicherstellen," so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig: "Wir haben in den vergangenen Monaten gemeinsam intensiv an einer Lösung gearbeitet und es ist sehr erfreulich, dass nun dieser Erfolg für unsere Bäuerinnen und Bauern gelungen ist. Damit bekommt die gesamte Region eine starke Zukunftsperspektive und unsere Bäuerinnen und Bauern erhalten die dringend notwendige Planungssicherheit und einen gesicherten Absatzweg. Dadurch ist nun die Lücke in der rot-weiß-roten Wertschöpfungskette geschlossen und wir werden auch künftig vom Anbau über die Produktion bis zum Konsumenten und der Konsumentin auf österreichische Qualität stolz sein können. Gemeinsam stellen wir so sicher, dass es auch künftig heimisches Tiefkühlgemüse aus dem Marchfeld im Supermarktregal geben wird."
Rot-weiß-roter Schulterschluss statt Verlust heimischer Versorgung
Nachdem der belgische Ardo-Konzern ganz Österreich vor vollendete Tatsachen gestellt hat und - trotz positivem Marktumfeld - sein Werk in Groß-Enzersdorf ersatzlos schließen wird, stand zu befürchten, dass damit auch die Gemüseproduktion im Marchfeld auf der Kippe steht und heimisches Tiefkühlgemüse im Handel bald nicht mehr verfügbar ist. Auch gegen eine Übernahme des Werks oder der Spezialmaschinen durch heimische Investoren sperrte sich der Konzern, um keine neue Konkurrenz zuzulassen.
"Doch mit dem rot-weiß-roten Schulterschluss zwischen Bauern, Konsumenten und Handel wird es weiterhin Gemüse aus dem Marchfeld geben", so Pernkopf und Mayr. "Wir haben gemeinsam mit allen Beteiligten intensiv an einer Lösung gearbeitet. Dass bäuerliche Familienbetriebe nun Verantwortung übernehmen und neue Perspektiven schaffen, ist ein großer Erfolg, der Einsatz hat sich gelohnt. Konzerne sperren zu, doch heimische Familienbetriebe und bäuerliche Genossenschaften sichern die Versorgung mit heimischem Gemüse auch in Zukunft", betonen Pernkopf und Mayr.
"Doch mit dem rot-weiß-roten Schulterschluss zwischen Bauern, Konsumenten und Handel wird es weiterhin Gemüse aus dem Marchfeld geben", so Pernkopf und Mayr. "Wir haben gemeinsam mit allen Beteiligten intensiv an einer Lösung gearbeitet. Dass bäuerliche Familienbetriebe nun Verantwortung übernehmen und neue Perspektiven schaffen, ist ein großer Erfolg, der Einsatz hat sich gelohnt. Konzerne sperren zu, doch heimische Familienbetriebe und bäuerliche Genossenschaften sichern die Versorgung mit heimischem Gemüse auch in Zukunft", betonen Pernkopf und Mayr.
Neue Perspektiven für die Marchfelder Gemüsebaubetriebe
Eine zentrale Rolle übernimmt die Erzeugerorganisation Tiefkühlgemüse (ETG). Dank neuer Abnehmer aus Österreich können in Zukunft bis zu rund 2.000 Hektar Anbaufläche mit Sojabohnen und Edamame, Blatt- und Wurzelgemüse, Kräutern wie Dill, Petersilie und Koriander sowie Erdäpfeln bewirtschaftet werden. Auch der zusätzliche Aufbau einer eigenen Blattgemüse- und Innovationen-Verarbeitungslinie wird geprüft. "Wir haben gemeinsam mit LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, dem designierten Landwirtschaftskammer-Präsidenten Lorenz Mayr und vielen weiteren Beteiligten tage- und nächtelang nach Lösungen gesucht. Jetzt können wir unseren Bäuerinnen und Bauern allein über die ETG-Genossenschaft alternative Abnahmemöglichkeiten für bis zu rund 2.000 Hektar Anbaufläche anbieten. Das schafft sogar neue Perspektiven für die Betriebe", erklärt ETG-Obmann Robert Kriegl.
Als Abnehmer und Verarbeiter wurden in den letzten Wochen mehrere heimische Unternehmen gewonnen, darunter Waldland und andere. Damit eröffnen sie neue Verarbeitungs- und Absatzmöglichkeiten für landwirtschaftliche Kulturen aus dem Marchfeld und leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt von rot-weiß-rotem Gemüse im Regal.
Auch Schneiders Gemüseland aus Groß-Enzersdorf übernimmt eine wichtige Rolle und wird seine Verarbeitungskapazitäten deutlich ausweiten. Damit schafft auch dieses Unternehmen neue Absatzmöglichkeiten für die Marchfelder Gemüsebaubetriebe. Unterm Strich könnte damit am Ende sogar mehr Gemüse im Marchfeld angebaut werden als vorher. „Als bäuerlicher Familienbetrieb sind wir selbst Teil der Landwirtschaft im Marchfeld und wissen, wie viel Arbeit, Erfahrung und Investitionen hinter der Gemüseproduktion stehen. Deshalb war für uns klar, dass wir unsere Möglichkeiten prüfen und einen Beitrag zu einer Lösung leisten wollen. Wir entwickeln unsere Verarbeitung weiter und schaffen damit zusätzliche Kapazitäten. Damit wollen wir den Gemüsebaubetrieben in der Region neue Perspektiven eröffnen", erklärt Familie Schneider.
Die Erweiterung erfolgt in enger Abstimmung mit den Gemüsebaubetrieben und den Abnehmern. Ziel ist es, langfristig tragfähige Strukturen aufzubauen, die den landwirtschaftlichen Betrieben verlässliche Absatzmöglichkeiten bieten und zugleich die Verarbeitung und Vermarktung von heimischem Gemüse stärken.
Georg Maier, Bezirksbauernkammerobmann von Gänserndorf, und Johann Blatt von der Tiefkühlgemüse Marchfeld (TGM) begrüßen die Lösung: "Das ist eine gute Nachricht für unsere Bäuerinnen und Bauern und ein wahres Miteinander in unserer Region. Unser Ziel war von Anfang an, möglichst viel Gemüseproduktion im Marchfeld und möglichst viele heimische Gemüseprodukte im Handel zu sichern und das ist jetzt gelungen. Danke dafür an LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und dem designierten Kammerpräsidenten Lorenz Mayr für ihren erfolgreichen und starken Einsatz!"
Als Abnehmer und Verarbeiter wurden in den letzten Wochen mehrere heimische Unternehmen gewonnen, darunter Waldland und andere. Damit eröffnen sie neue Verarbeitungs- und Absatzmöglichkeiten für landwirtschaftliche Kulturen aus dem Marchfeld und leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt von rot-weiß-rotem Gemüse im Regal.
Auch Schneiders Gemüseland aus Groß-Enzersdorf übernimmt eine wichtige Rolle und wird seine Verarbeitungskapazitäten deutlich ausweiten. Damit schafft auch dieses Unternehmen neue Absatzmöglichkeiten für die Marchfelder Gemüsebaubetriebe. Unterm Strich könnte damit am Ende sogar mehr Gemüse im Marchfeld angebaut werden als vorher. „Als bäuerlicher Familienbetrieb sind wir selbst Teil der Landwirtschaft im Marchfeld und wissen, wie viel Arbeit, Erfahrung und Investitionen hinter der Gemüseproduktion stehen. Deshalb war für uns klar, dass wir unsere Möglichkeiten prüfen und einen Beitrag zu einer Lösung leisten wollen. Wir entwickeln unsere Verarbeitung weiter und schaffen damit zusätzliche Kapazitäten. Damit wollen wir den Gemüsebaubetrieben in der Region neue Perspektiven eröffnen", erklärt Familie Schneider.
Die Erweiterung erfolgt in enger Abstimmung mit den Gemüsebaubetrieben und den Abnehmern. Ziel ist es, langfristig tragfähige Strukturen aufzubauen, die den landwirtschaftlichen Betrieben verlässliche Absatzmöglichkeiten bieten und zugleich die Verarbeitung und Vermarktung von heimischem Gemüse stärken.
Georg Maier, Bezirksbauernkammerobmann von Gänserndorf, und Johann Blatt von der Tiefkühlgemüse Marchfeld (TGM) begrüßen die Lösung: "Das ist eine gute Nachricht für unsere Bäuerinnen und Bauern und ein wahres Miteinander in unserer Region. Unser Ziel war von Anfang an, möglichst viel Gemüseproduktion im Marchfeld und möglichst viele heimische Gemüseprodukte im Handel zu sichern und das ist jetzt gelungen. Danke dafür an LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und dem designierten Kammerpräsidenten Lorenz Mayr für ihren erfolgreichen und starken Einsatz!"
Heimische Produktion langfristig absichern
"Unsere Bäuerinnen und Bauern haben über Jahrzehnte investiert, Know-how aufgebaut und eine hochprofessionelle Gemüseproduktion entwickelt. Dass nun neue Perspektiven entstehen, ist das Ergebnis eines starken gemeinsamen Einsatzes. Unser Dank gilt allen, die Verantwortung übernommen und konstruktiv an Lösungen mitgearbeitet haben. Jetzt geht es darum, die neuen Strukturen langfristig abzusichern. Denn wenn wir auch in Zukunft österreichisches Gemüse in unseren Regalen haben wollen, brauchen wir nicht nur unsere bäuerlichen Betriebe, sondern auch eine starke heimische Verarbeitung und verlässliche Absatzpartner", so Pernkopf und Mayr abschließend.