Schmuckenschlager: Weiterführung des Agrardiesels ist wichtige Entlastung für bäuerliche Betriebe
Die Einigung in den Budgetverhandlungen auf eine Weiterführung der steuerlichen Entlastung beim Agrardiesel für die Jahre 2027 und 2028 ist ein wichtiges Signal für die heimische Land- und Forstwirtschaft. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich hat die Beibehaltung des Agrardiesels als Ausgleich für die hohen Betriebsmittelkosten stets konsequent eingefordert.
„Gerade in der aktuellen Situation dürfen unsere Betriebe nicht zusätzlich belastet werden. Der Agrardiesel ist notwendig, um Wettbewerbsnachteile der österreichischen Bäuerinnen und Bauern im EU-Vergleich zu vermeiden“, betont Johannes Schmuckenschlager, Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich.
Steigende Betriebsmittelkosten, zunehmende Klimarisiken und neue regulatorische Anforderungen stellen die land- und forstwirtschaftlichen Familienbetriebe weiterhin vor große Herausforderungen. Die derzeitige Trockenheit zeigt einmal mehr den steigenden Handlungsbedarf bei Investitionen in Wasserinfrastruktur und funktionierende Risikoinstrumente wie Dürreversicherungen. Auch im Forstbereich unterstreicht die zunehmende Waldbrandgefahr die Notwendigkeit verstärkter Vorsorgemaßnahmen.
„Die Weiterführung des Agrardiesels ist ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig braucht es weitere Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe nachhaltig abzusichern“, so Schmuckenschlager.