Sojabohne 2026: Worauf es für gute Erträge wirklich ankommt
Mit auf den Standort abgestimmte Sorten und ein sorgfältiger Anbau kann ein ertragreicher Sojabestand etabliert werden. Wenn ertrags- und qualitätsmindernde Begleitpflanzen ausgeschaltet werden, ist bei ausreichend Wasser ein lukrativer Sojaanbau möglich. Eine genaue Beschreibung der Sorten und eine Übersicht der Pflanzenschutzmittel sind im „Feldbauratgeber Frühjahr 2026“ zu finden.
Neue Sorten
Neu zugelassen wurden Sorten aus den Reifebereichen 000 bis 0. Zu beachten ist, dass noch nicht bei allen neuen Sorten ausreichend Saatgut vorhanden ist.
000-Sorte:
Arvenna (4): ertragsstark mit hohem Proteingehalt und -ertrag, gelber Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittlere Wuchshöhe und sehr gute Standfestigkeit.
00-Sorten:
Aosta (5): überdurchschnittlicher Ertrag in allen Anbaugebieten, mittlerer Proteingehalt, gelber Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und mittlere Standfestigkeit.
Canarix (5): vor allem unter trockenen Anbaubedingungen sehr gute Ertrag und Proteingehalt, dunkler Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und gute Standfestigkeit.
GL Hanni (6): eher unter feuchteren Anbaubedingungen überdurchschnittlicher Ertrag, knapp im Proteingehalt, gelber Nabel und rasche Jugendentwicklung, hoher Wuchs bei mittlerer Standfestigkeit.
GL Neele (6): überdurchschnittlicher Ertrag in allen Anbaugebieten, hoher Proteingehalt, sehr hohe Tausendkornmasse, gelber Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und gute Standfestigkeit.
0-Sorten:
Altaja (8): überdurchschnittlicher Ertrag in allen Anbaugebieten, mittlerer Proteingehalt, schwarzer Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und mittlere Standfestigkeit.
GL Cordula (8): vor allem unter trockenen Anbaubedingungen sehr guter Ertrag und mittlerer Proteingehalt, dunkelbrauner Nabel und raschwüchsig, sehr hoch im Wuchs aber mit guter Standfestigkeit.
GL Loreen (8): unter trockenen Anbaubedingungen sehr guter Ertrag und hoher Proteingehalt, sehr hohe Tausendkornmasse, gelber Nabel und raschwüchsig, mittelhoch und gute Standfestigkeit.
000-Sorte:
Arvenna (4): ertragsstark mit hohem Proteingehalt und -ertrag, gelber Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittlere Wuchshöhe und sehr gute Standfestigkeit.
00-Sorten:
Aosta (5): überdurchschnittlicher Ertrag in allen Anbaugebieten, mittlerer Proteingehalt, gelber Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und mittlere Standfestigkeit.
Canarix (5): vor allem unter trockenen Anbaubedingungen sehr gute Ertrag und Proteingehalt, dunkler Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und gute Standfestigkeit.
GL Hanni (6): eher unter feuchteren Anbaubedingungen überdurchschnittlicher Ertrag, knapp im Proteingehalt, gelber Nabel und rasche Jugendentwicklung, hoher Wuchs bei mittlerer Standfestigkeit.
GL Neele (6): überdurchschnittlicher Ertrag in allen Anbaugebieten, hoher Proteingehalt, sehr hohe Tausendkornmasse, gelber Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und gute Standfestigkeit.
0-Sorten:
Altaja (8): überdurchschnittlicher Ertrag in allen Anbaugebieten, mittlerer Proteingehalt, schwarzer Nabel, sehr rasche Jugendentwicklung, mittelhoch und mittlere Standfestigkeit.
GL Cordula (8): vor allem unter trockenen Anbaubedingungen sehr guter Ertrag und mittlerer Proteingehalt, dunkelbrauner Nabel und raschwüchsig, sehr hoch im Wuchs aber mit guter Standfestigkeit.
GL Loreen (8): unter trockenen Anbaubedingungen sehr guter Ertrag und hoher Proteingehalt, sehr hohe Tausendkornmasse, gelber Nabel und raschwüchsig, mittelhoch und gute Standfestigkeit.
Downloads zum Thema
Links zum Thema
- Der aktuelle Feldbauratgeber für den Frühjahrsanbau 2026 ist ab Mitte Februar in ihrer BBK kostenlos erhältlich. Als Download ist er bereits verfügbar.
- Alternativen für verlorene Wirkstoffe in die Pflanzenschutzstrategie einfügen.
- Anbau- und Kulturführungsanleitung, Stand 01-2026
- Im Mais- und Sojaanbau gewinnen mechanische Alternativen in der Unkrautregulierung zunehmend an Bedeutung. Sie stellen eine zentrale Option im Hinblick auf Herbizidbeschränkungen und steigende Resistenzprobleme (Raygras, Amaranth, Hirsen) dar. Besonders auf Standorten mit eher leichten, gut bearbeitbaren Böden lassen sich Hackgerät und Striegel gut integrieren.