Vorsicht beim Waschen von Kürbiskernen!
Mit der Kürbiskern-Ernte fallen beim Waschen und Reinigen der Kernware große Mengen an Waschwasser an. Aus wasserfachlicher Sicht sind sowohl Sickerwässer aus Ölkürbiskernen als auch Waschwässer aus der Kürbisreinigung als organisch belastete Abwässer einzustufen. Sie enthalten hohe Mengen an leicht abbaubaren organischen Stoffen, Nährstoffen und Schwebstoffen. Gelangen diese unbehandelt in Bäche, Flüsse oder Teiche, kann es durch den starken Sauerstoffverbrauch zu erheblichen Beeinträchtigungen der Gewässerökologie kommen.
Saubere Kerne durch ausreichend Wasser
Gut ausgereifte Kürbiskerne lassen sich deutlich leichter waschen und reinigen. Nach der Ernte sollten die Kerne schonend mit ausreichend Wasser von anhaftendem Fruchtfleisch befreit werden. Je besser die Kernware gewaschen ist, desto einfacher gelingen die weitere Reinigung und Trocknung. Der Reifegrad der Kerne sowie die richtige Einstellung der Erntemaschine haben dabei großen Einfluss auf den Fruchtfleischanteil der geernteten Ware.
Da Kürbiskerne ein sensibles Lebensmittel sind, spielt auch die Wasserqualität eine entscheidende Rolle. Für den Waschvorgang darf ausschließlich Wasser in Trinkwasserqualität verwendet werden. Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz erfüllt diese Anforderungen. Die Verwendung von Wasser aus Bächen, Fließgewässern oder Teichen ist aus hygienischen Gründen strengstens untersagt.
Da Kürbiskerne ein sensibles Lebensmittel sind, spielt auch die Wasserqualität eine entscheidende Rolle. Für den Waschvorgang darf ausschließlich Wasser in Trinkwasserqualität verwendet werden. Wasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz erfüllt diese Anforderungen. Die Verwendung von Wasser aus Bächen, Fließgewässern oder Teichen ist aus hygienischen Gründen strengstens untersagt.
Abwässer ordnungsgemäß entsorgen
Eine Wasseraufbereitung oder Wasserrückgewinnung kann helfen, den Frischwasserverbrauch und die anfallende Abwassermenge zu reduzieren. Für die Entsorgung der Waschwässer sind die örtlichen Vorgaben und behördlichen Auflagen einzuhalten.
Wichtig: Die Abwässer aus Kürbiswaschanlagen dürfen keinesfalls in Fließgewässer oder Teiche eingeleitet werden. Das Auffangen der Waschwässer wird dringend empfohlen. Vor einer Entsorgung sollte eine Vorreinigung durch Absetzen oder Absickern von Feststoffen erfolgen.
Folgende Entsorgungswege sind möglich:
Folgende Entsorgungswege sind möglich:
- Einleitung in ein Gülle- oder Jauchelager
- Separate Sammlung und landwirtschaftliche Verwertung auf düngungswürdigen Flächen als organischer Sekundärrohstoff
- Einleitung in die Kanalisation bzw. Kläranlage gemäß den örtlichen Vorgaben