Zwischenfrucht im Blick – Update Burgkirchen
Eine am 3. September 2026 durchgeführte Bonitur brachte folgende erste Ergebnisse
Der Standort mit Bodenart „sandiger Schluff“ hat noch immer mit der Trockenheit zu kämpfen, einzelne Kulturen vertragen die Situation aber besser als andere. Das trifft auch stark auf die Unkräuter zu. Ausfallgetreide ist hier eher weniger das Problem, ein starkes Auftreten von weißem Gänsefuß (teilweise auch Amarant und Hirse) ist zu beobachten.
Die „Umwelt+“-Variante wird zur Zeit dominiert vom Buchweizen, dem die Witterung zusagt – gleichzeitig ist es aber auch die Kultur, die schon am Vormittag schlaffe Blätter aufweist.
Die „Umwelt+“-Variante wird zur Zeit dominiert vom Buchweizen, dem die Witterung zusagt – gleichzeitig ist es aber auch die Kultur, die schon am Vormittag schlaffe Blätter aufweist.
Eine wärmeliebende Pflanze ist auch das Sudangras, das gemeinsam mit Meliorationsrettich bei der Variante „Bodenfreund“ dominiert. Der hofnahe Wirtschaftsdüngerstandort könnte diese Entwicklung durchaus mitbegründen. Gleichzeitig ist festzustellen, dass bei allen Varianten in Burgkirchen die Klees eher zurückhaltend wachsen.
Bei der Variante „WinterStrong“ ist interessant, dass sowohl beim Auflaufen als auch jetzt die Winterrübsen den Bestand beherrschen. Bei den anderen Varianten ist Ramtillkraut (als Wärmeliebhaberin) auch gut entwickelt, aber in dieser Variante schwächlich und gezeichnet von Wassermangel. Auch allen anderen Kulturen in dieser Mischung wird durch die Rübsen das Wasser abgenommen; das betrifft ganz stark auch die Unkräuter: Gänsefuß & Co sind hier nur wenig vertreten bzw. zurückgeblieben.
Der Großversuch kann jederzeit selbstständig besichtigt werden
(Standort: 48°12'40.3"N 13°05'12.8"E).
(Standort: 48°12'40.3"N 13°05'12.8"E).
Weitere Infos zu den Versuchen und geplante Feldbegehungen unter ww.bwsb.at.