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Anbauplanung 2026: Ist Sommerbraugerste die richtige Wahl?

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05.02.2026 | von Mag. DI Harald Schally

Exzellente Qualitäten, steigende Anbauflächen - aber sinkende Preise: Die österreichische Sommerbraugerste blickt auf ein starkes Erntejahr 2025 zurück. Gleichzeitig sorgt der rückläufige Bierkonsum für wachsenden Preisdruck und stellt Betriebe vor neue Entscheidungen. Worauf es bei der Anbauplanung 2026 ankommt, welche Sorten aktuell relevant sind und wie sich der Biermarkt entwickelt, beleuchtet dieser Überblick.

Winterbraugerste.jpg © Harald Schally/LK Niederösterreich
Eine möglichst frühe Saat im Herbst verlängert die Vegetationszeit und fördert die Bestockungsphase. © Harald Schally/LK Niederösterreich

Rückblick: Gute Ernte aber weniger Bierabsatz

Die österreichische Brauraugerstenernte 2025 war wieder einmal exzellent. Die Brauindustrie zeigt sich mit den Verarbeitungseigenschaften sehr zufrieden. Es gibt aber auch Sorgen: Die beiden letzten Ernten waren mengenmäßig und qualitativ sehr gut. Der sinkende Bierabsatz bremst jedoch die Verarbeitung der Ware. Dies bringt den Braugerstenpreis zusehends unter Druck.

Anbautermin und Frosthärte

Aufgrund ihrer kurzen Vegetationszeit von nur 110 - 130 Tagen erfordert die Sommergerste eine möglichst frühe Saat. Dadurch wird die Vegetationszeit verlängert und die Bestockungsphase gefördert. Dies erhöht das Ertragsniveau und verbessert die Brauqualität des Erntegutes.

Als optimales Zeitfenster für die Aussaat gilt der Zeitraum von Ende Februar bis Ende März, wobei man in höheren Lagen auch noch im April säen kann. Bei gängigen Anbauterminen hat sich eine Menge von 300 - 330 Körnern je Quadratmeter bewährt; unter optimalen Bedingungen kann man auch auf 280 Körner je Quadratmeter reduzieren.
Reifer gerstenbestand_edelhof.jpg © Harald Schally/LK Niederösterreich
Sommerbraugerste im Herbstanbau hat sich im Vergleich zu 2024 fast verdoppelt; 2025 wurde sie auf rund 6.000 Hektar angebaut. © Harald Schally/LK Niederösterreich

Herbstanbau von Sommergerste gewinnt an Bedeutung

Der Herbstanbau von Sommergerste hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Dadurch sind höhere Erträge und eine bessere Kornqualität zu erzielen. Ein Anbau im Herbst ist besonders interessant nach spät geräumten Kulturen, wie Zuckerrübe oder Mais. Die optimale Anbauzeit beim "Sommergerste-Herbstanbau" liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Die Pflanzen sollten dabei vor Wintereinbruch das "Drei- bis Vier-Blatt-Stadium" erreichen. 

Zu kleine Pflanzen mit schwach entwickeltem Wurzelsystem sind anfälliger für das Auswintern oder können bei starken Temperaturschwankungen leicht "abreißen". Ein zu früher Anbau birgt das Risiko des Überwachsens. Damit verbunden ist ein erhöhter Krankheitsdruck durch Erreger wie Rhynchosporium oder Typhulafäule.

Für Herbstaussaaten wird eine optimale Saatstärke von 260 - 300 Körnern je Quadratmeter empfohlen.

Wie winterhart ist Sommergerste?

Die Winterhärte von Sommergersten wird in der Literatur recht unterschiedlich bewertet. Oft ist von einer Frosttoleranz um die -12 °C zu lesen. Dennoch ist Sommergerste im direkten Vergleich zu echten Winterbraugersten deutlich empfindlicher.
Sommerbraugerste_herbstanbau_frostschaden_avus_steinabrunn_sh11_HaraldSchally.jpg © Harald Schally/LK Niederösterreich
Von Frost geschädigte Pflanzen: Oft ist von einer Frosttoleranz um die -12 °C zu lesen. Dennoch ist Sommergerste im direkten Vergleich zu echten Winterbraugersten deutlich empfindlicher. © Harald Schally/LK Niederösterreich

Gefahr von Auswinterungen heuer gegeben

Im Gegensatz zu den milden Wintern der Vorjahre könnte es heuer wieder zu Auswinterungen bei Sommergerste kommen. Bei einigen Wetterstationen im Weinviertel gab es Minustemperaturen im zweistelligen Bereich, zum Beispiel bei der Wetterstation Mistelbach mit -12,9 °C im Jänner.

Heimische Braugerste mit Spitzenqualität

2025 wurde in Österreich Sommergerste auf rund 24.700 ha angebaut. Der überwiegende Anteil davon steht in Niederösterreich; die Anbaufläche beträgt rund 21.100 ha. Sommerbraugerste im Herbstanbau hat sich im Vergleich zu 2024 fast verdoppelt; 2025 wurde sie auf rund 6.000 ha angebaut. Qualitativ zeigt sich die Industrie mit der österreichischen Ernte 2025 - wie auch im Vorjahr - sehr zufrieden. Die Vollgerstenanteile (Prima) liegen sehr hoch bei deutlich über 90%. Die Proteinwerte befinden sich auf einem recht niedrigen Niveau zwischen 9,9 - 10,3%. Die österreichische Sommerbraugerstenproduktion wird 2025 auf etwa 90.000 t geschätzt. Bei Winterbraugerste geht man von etwa 95.000 t aus.

Braugerstenproduktion in Österreich in Tonnen

2020 2021 2022 2023 2024 2025
Sommerbraugerste 100.000 70.000 55.000 65.000 70.000 90.000
Winterbraugerste 60.000 65.000 70.000 75.000 80.000 95.000
Summe 160.000 135.000 125.000 140.000 150.000 185.000
Quelle: Strategie Grains, eigene Einschätzung

Wenig Neues bei den Sorten

Das Braugerstenkomitee bestimmt zu Jahresbeginn die für die Bierproduktion zugelassenen Sorten. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Interessen von Landwirtschaft, Mälzereien, Brauereien und Sorteninhabern zu harmonisieren.
  • Die Braugerste Skyway hat in den vergangenen Jahrer in Österreich an Anbaubedeutung gewonnen. Sie ist knapp standfest (AGES-Note: 6). Ertraglich aber auch bei der Siebung erreicht sie nicht ganz das Niveau von Avus. Dafür ist ihre Eignung für den Herbstanbau deutlich besser als bei Avus. Der Proteingehalt ist ausgesprochen niedrig (AGES-Note: 3).
  • Die sehr kurze Leandra zeigt einen niedrigeren Vollgerstenanteil als die anderen Hauptbraugersten. Gegenüber Krankheiten - wie Mehltau, Netzflecken und Zwergrost - ist Leandra recht gesund. Für die Herbstaussaat hat sie die beste Eignung aller Sommerbraugersten. Leandra wird auch in Deutschland für die Bierproduktion akzeptiert.
  • Die sehr kurze Braugerste Amidala ist laut AGES die derzeit ertragsstärkste Sommerbraugraugerste in Österreich. Beim Vollgerstenertrag erreicht sie jedoch nicht das Niveau von Avus und Skyway. Wie auch die Sorte Leandra, ist Amidala eine wichtige "internationale" Sorte; so wird sie seit 2019 in Deutschland als Braugerste akzeptiert.
  • Die neue Sorte Edelmira - eine Entwicklung der Edelhofer Saatzucht - wurde heuer als Hauptbraugerste akzeptiert. Sie zeigt ein hohes Ertragspotenzial auf dem Niveau von Amidala. Beim Vollgerstenanteil (Siebung) liegt sie jedoch hinter Avus und Skyway. Edelmira ist sehr kurz (AGES-Note: 2); die Anfälligkeit gegenüber Zwergrost ist etwas höher. Edelmira soll auch als Sorte für die biologische Landwirtschaft positioniert werden.

Erste Braugerstenverträge für Ernte 2026

Die Erzeugerpreise für Braugerste der Ernte 2025 lagen bereits deutlich niedriger als in den Vorjahren. So wurden 2025 für Sommergerste von einem Händler rund 209 Euro je Tonne exklusive Mehrwertsteuer gezahlt. Auch für die Ernte 2026 stehen verschiedene Vertragsmodelle zur Auswahl. Diese bestehen oft aus einer fixen und einer variablen Preiskomponente. Bei der fixen Komponente - die oft für eine genau definierte Menge pro Hektar gilt - bot ein Händler einen Erzeugerpreis von 200 Euro/t exkl. MwSt. Die variable Komponente wird zumeist über ein Börseableitungsmodell oder über das Poolsystem ermittelt. Beide Preiskomponenten kombiniert, ergeben den Auszahlungspreis für den Landwirt. Bei einem aktuellen Braugerstenvertrag würde das Preismodell bei Redaktionsschluss einen Erzeugerpreis von rund 190 Euro/t exkl. MwSt.  ergeben.

Bierproduktion in der EU sinkt

Bereits das fünfte Jahr in Folge sind in der EU die Produktion, der Konsum und der Bierexport rückläufig. So ist die europäische Bierproduktion von 367 im Jahr 2019 auf 345 Mio. Hektoliter im Jahr 2024 gesunken. Erste Daten für 2025 deuten darauf hin, dass der Markt weiter schrumpft. Als Ursachen werden Inflation, hohe Rohstoff- und Energiekosten und gestörte Lieferketten genannt. Nicht zu unterschätzen ist das veränderte Konsumverhalten. Heute wird Bier bewusster und seltener im sozialen Umfeld konsumiert. Mengenmäßig zulegen konnte zwar der Einzelhandel, doch die eigentliche Wertschöpfung findet in der Gastronomie statt. Das Segment der alkoholfreien Biere konnte innerhalb der vergangenen fünf Jahren deutlich zulegen. Inzwischen macht es rund 7,5% des gesamten Bierkonsums in der EU aus.

Weniger Bierkonsum in Österreich

Im ersten Halbjahr 2025 ging in Österreich der Bierabsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9% zurück. Lediglich das alkoholfreie und das Leichtbiersegment legten mengenmäßig zu. Aktuell liegt der Marktanteil von alkoholfreiem Bier bei 3,8%. Die Brauindustrie hält mittelfristig sogar bis zu 10% für realistisch. Rund 26% der österreichischen Bevölkerung spricht sich für Leichtbiere aus; 2024 waren es noch 20%. 

Auch die Art des Gebindes spielt beim Bierabsatz eine Rolle. Deutliche Rückgänge gibt es beim Dosenbier, das vor allem in den Großstädten gerne getrunken wird. Dies könnte am Dosenpfand liegen, da es in Städten oft an entsprechenden Lagermöglichkeiten in den Haushalten für leere und nicht zusammengedrückte Dosen fehlt.
Bier © pixabay/DesignDrawArtes
© pixabay/DesignDrawArtes

Märzen führt Beliebtheitsranking an

Nichtsdestotrotz: Trotz rückläufigem Konsum trinkt jeder zweite Österreicher regelmäßig, das heißt, zumindest mehrmals pro Monat, Bier. Keine Änderung gibt es bei den beliebtesten Biersorten. Märzen liegt im Ranking weiter vorne - gefolgt von Pils, Zwickl, Weizen und Lager.

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