Brennholzmarkt: Zwischen Tradition, Energiewende und Versorgungssicherheit
Gleichzeitig gewinnt Brennholz als regionaler und erneuerbarer Energieträger angesichts steigender Energiepreise und des Wunsches nach mehr Versorgungssicherheit beim Endverbraucher wieder an Bedeutung.
Entwicklung des Marktes
Nach dem außergewöhnlichen Boom der Jahre 2022 und 2023, die durch die Energiekrise und die Unsicherheit auf den Gas- und Strommärkten ausgelöst wurden, hat sich der Markt mittlerweile wieder deutlich beruhigt. In den Jahren 2025 und 2026 zeigt sich daher ein ausgeglicheneres Marktumfeld mit einer stabilen Nachfrage.
Der Energieeinsatz für Raumwärme der Haushalte in Österreich weist für Scheitholz im 10-jährigen Vergleich einen leichten Rückgang von rund 8% auf. Im selben Beobachtungszeitraum hat sich die eingesetzte Energie aus der Verfeuerung von Pellets fast versechsfacht. Vielfach wird Scheitholz nichtmehr als primärer Energieträger zum Heizen von Zentralheizungsanlagen verwendet, sondern wird zu Befeuerung von Kaminen, Schwedenöfen etc. eingesetzt. Diese Öfen verlangen qualitativ hochwertiges Scheitholz (trocken, gleich groß gespalten …), dementsprechend hat sich bei den Kunden ein Bewusstsein hinsichtlich Scheitholzqualität entwickelt.
Traditionell werden hauptsächlich Hartlaubhölzer wie Buche, Esche und Eiche zu Scheitholz verarbeitet da sie einen hohen Heizwert aufweisen. Im Weinviertel kommt nun auch Robinie vermehrt auf den Markt.
Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer verbrennen schneller und werden häufig als Anheizholz genutzt. Als Brennholz in Form von Scheitholz werden Nadelhölzer nur mehr selten eingesetzt.
Der Energieeinsatz für Raumwärme der Haushalte in Österreich weist für Scheitholz im 10-jährigen Vergleich einen leichten Rückgang von rund 8% auf. Im selben Beobachtungszeitraum hat sich die eingesetzte Energie aus der Verfeuerung von Pellets fast versechsfacht. Vielfach wird Scheitholz nichtmehr als primärer Energieträger zum Heizen von Zentralheizungsanlagen verwendet, sondern wird zu Befeuerung von Kaminen, Schwedenöfen etc. eingesetzt. Diese Öfen verlangen qualitativ hochwertiges Scheitholz (trocken, gleich groß gespalten …), dementsprechend hat sich bei den Kunden ein Bewusstsein hinsichtlich Scheitholzqualität entwickelt.
Traditionell werden hauptsächlich Hartlaubhölzer wie Buche, Esche und Eiche zu Scheitholz verarbeitet da sie einen hohen Heizwert aufweisen. Im Weinviertel kommt nun auch Robinie vermehrt auf den Markt.
Nadelhölzer wie Fichte oder Kiefer verbrennen schneller und werden häufig als Anheizholz genutzt. Als Brennholz in Form von Scheitholz werden Nadelhölzer nur mehr selten eingesetzt.
Preisentwicklung
Die Brennholzpreise haben sich nach den Rekordständen der Energiekrise stabilisiert. Regional bestehen jedoch erhebliche Unterschiede, die von Holzart, Trocknungsgrad, Aufbereitung und Lieferkosten abhängen.
Für trockenes, ofenfertiges zugestelltes Buchenholz liegen die Endverbraucherpreise häufig zwischen etwa 140 bis 155 Euro pro Raummeter. Brennholz weich, wird ofenfertig und zugestellt zwischen 100 bis 115 Euro pro Raummeter vermarktet.
Für trockenes, ofenfertiges zugestelltes Buchenholz liegen die Endverbraucherpreise häufig zwischen etwa 140 bis 155 Euro pro Raummeter. Brennholz weich, wird ofenfertig und zugestellt zwischen 100 bis 115 Euro pro Raummeter vermarktet.
Ausblick
Für die kommenden Jahre ist mit einer stabilen Entwicklung des Brennholzmarktes zu rechnen. Die Nachfrage dürfte auf einem soliden Niveau bleiben. Qualitativ hochwertiges und trockenes Brennholz aus regionaler Produktion wird weiterhin gute Absatzchancen haben und einen wichtigen Beitrag zum betrieblichen Einkommen für die Produzenten und zur erneuerbaren Energieversorgung leisten.