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Herbstherbizideinsatz unter neuen Gesichtspunkten

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12.08.2026 | von DI Hubert Köppl

Die Herbstunkrautbekämpfung hat sich in feuchteren Anbaulagen nicht nur in Gerste zum Standard entwickelt. Auf Standorten mit herbizidresistenten Problemgräsern (Ackerfuchsschwanzgras, Raygräser) besteht nur im Herbst die Möglichkeit, diese zu bekämpfen. Heuer gibt es zum letzten Mal die Möglichkeit, Produkte mit dem Wirkstoff Flufenacet einzusetzen. Deshalb kommt vorbeugenden Maßnahmen noch mehr Bedeutung zu.

DSC_9593.jpg © LK OÖ/Köppl
Ackerfuchsschwanzgras ist vielfach resistent gegen Herbizide (ACCase- u. ALS-Hemmer) © LK OÖ/Köppl

Flufenacet

Der Wirkstoff Flufenacet hat in der EU keine Verlängerung erhalten. Er wurde als hormonell wirksam und reproduktionstoxisch eingestuft und bildet beim Abbau TFA (Trifluoressigsäure), welche zu den Ewigkeitschemikalien gehört. Cadou SC muss bis zum 5.12.2026 verbraucht werden, alle anderen Produkte (z.B. Arnold, Battle Delta, Carpatus, Fence, Nucleus, Pontos) bis zum 10. Dezember 2026. Danach ist auch die Lagerung nicht mehr erlaubt.

Vorbeugende Maßnahmen

Fruchtfolge
Einseitige Fruchtfolgen mit vielen Herbstkulturen aber auch eine reduzierte Bodenbearbeitung können die Ausbreitung von Gräsern fördern. Die Samen der Gräser werden hauptsächlich über den Maschineneinsatz (z.B. Mähdrescher, Rübenvollernter) verbreitet. Das Reinigen der Maschinen vor dem Verlassen der Felder hilft, die Ausbreitung zu verlangsamen. Nicht zu unterschätzen ist die Einwanderung generell von Unkräutern/Ungräsern (z.B. Trespe) vom Feldrand. Das Mulchen/Mähen der Raine vor der Samenreife reduziert die Einwanderungsgefahr.

Sätermin
Aus zahlreichen Versuchen in Deutschland und auch Beobachtungen bei uns geht hervor, dass durch eine Vermeidung von Frühsaaten sowohl bei Gerste als bei Weizen und das Anlegen eines falschen Saatbettes den Druck durch Gräser stark reduzieren kann. Im Jahr 2024 musste witterungsbedingt später angebaut werden, damit wurde mit der späteren Bodenvorbereitung schon viel an Ungras vernichtet. Durch eine spätere Ernte der Vorfrüchte im Jahr 2025 gab es ebenfalls spätere Sätermine. Extreme Spätsaaten (Gerste nach dem 15. Oktober, Weizen im November) konnten aber aufgrund des frühen Vegetationsschlusses, eines kalten und trockenen Winters und wenig Niederschlägen im Frühjahr 2026 kein gutes Wurzelsystem entwickeln, was zu eher dünnen Beständen führte.

Falsches Sattbett
Bei einem "falschen" Saatbett wird der Acker frühzeitig saatfertig vorbereitet und dann nach dem Auflauf der Ungräser (optimal wäre ein langer oberflächlich feuchter Boden) nochmals bearbeitet oder zum Abwelken der Gräser Glyphosat eingesetzt wird. Besonders bei Mulchsaaten hat sich gezeigt, dass mit den eher bodenaktiven Herbstherbiziden Gräser mit 2 - 3 Blättern oder gar schon in der Bestockung nicht mehr bekämpfen lassen. Im Herbst kann dann noch ca. zehn Tage vor Vegetationsende mit Axial 50 korrigiert werden oder man reagiert sehr rasch im Frühjahr.
DSC_1614.jpg © LK OÖ/Köppl
Beim Einsatz von Alternativprodukten zu Flufenacet muss das Saatgut mit mind. 2 cm Erde bedeckt sein © LK OÖ/Köppl

Direkte Maßnahmen

Auf Standorten mit Gräsern wird eine Bekämpfung im Herbst empfohlen. Wurzelunkräuter werden nicht erfasst, diese können im Frühjahr im Zuge eines Fungizideinsatzes mit entsprechenden Herbiziden bekämpft werden. In manchen Jahren kann trotzdem eine Nachbehandlung im Frühjahr notwendig werden.
 
Steht der Wirkstoff Flufenacet nicht mehr zur Verfügung, wird eine exakte Saatgutablage auf mind. 2 cm Saattiefe für die Verträglichkeit der Herbizidmaßnahme enorm wichtig. Vor allem der Wirkstoff Prosulfocarb (z.B. in Boxer, Cofeno, Jura) kann mit höheren Aufwandmengen gegen Problemgräser bei oberflächlich liegenden Körnern die Keimung verhindern oder zu Blattaufhellungen und reduzierter Bestockung führen. Bei grobscholligen Böden kann die Wirkung der hauptsächlich bodenaktiven Produkte durch einen Spritzschatten und durch das spätere Zerfallen der Erdbrocken nicht ausreichend sein. Dort, wo es möglich ist, bietet das Walzen der Böden eine gute Basis für eine gute Wirkung der hauptsächlich bodenaktiven Herbizide. Ungras- und Unkrautreste von der Getreide-, Raps- oder Sojabohnenstoppel können mit den bodenaktiven Herbstherbiziden ebenfalls nicht bekämpft werden.

Sind keine Problemungräser vorhanden kann gegen Windhalm und andere Unkräuter auch eine Nachauflaufbehandlung erfolgen. Sind viele Gräser mit senkrecht stehenden Blättern vorhanden, haben Doppelflachstrahldüsen gewisse Vorteile in der Benetzung.

Nach der Anwendung sollen noch 10 - 14 Tage aktives Wachstum bei Getreide aber auch Unkraut gegeben sein.
Vergilbungen.jpg © LK OÖ/Köppl
Vergilbungen der Gerste nach Herbstherbizideinsatz im Nachauflaufverfahren mit prosulfocarbhältigen Produkten (z.B. Boxer) © LK OÖ/Köppl
Die Verträglichkeit der Produkte kann bei starken Niederschlägen etwas leiden, die Wirkstoffe Diflufenican aber auch Prosulfocarb (z.B. Boxer) können hier zu Aufhellungen führen, die sich aber wieder auswachsen. Wie der letzte Winter wieder bewiesen hat, wird der Wirkstoff Diflufenican bei kalten Temperaturen wenig abgebaut und wirkt auch noch im Frühjahr nach, was aber bei Kulturen mit Wurzeln noch in Nähe der Bodenoberfläche zu Verträglichkeitsproblemen führen kann. Unmittelbar nach der Ausbringung sollen die Nachttemperaturen drei Tage lang nicht unter -3 °C fallen.
DSC_9777.jpg © LK OÖ/Köppl
Weidelgräser breiten sich in Oberösterreich aus © LK OÖ/Köppl
In Oberösterreich breiten sich v.a. Weidelgräser stark aus, viele sind bereits resistent gegen Gräserherbizide aus der Klasse der ACCase-Hemmer (z.B. Axial 50) und der ALS-Hemmer (Gräseraktive Sulfonylharnstoffe wie z.B. Atlantis OD, Broadway Plus, etc.).
 

Strategien gegen Ungräser mit Flufenacet

Produkte mit dem Wirkstoff Flufenacet dürfen heuer im Herbst letztmalig verwendet werden. Gegen Problemungräser sind zu einer zufriedenstellenden Wirkung 240 g/ha Wirkstoff nötig. Dominieren Ackerfuchsschwanzgras oder Raygräser, so ist der optimale Behandlungszeitpunkt kurz vor dem oder spätestens in das Auflaufen der Ungräser (gilt nicht für den Wirkstoff Prosulfocarb) bei feuchtem, feinkrümeligem Boden. Zweikeimblättrige Unkräuter werden zu diesem Zeitpunkt miterfasst, lediglich Klettenlabkraut könnte noch später durchstoßen und muss dann im Frühjahr korrigiert werden. Für eine Nachauflaufbehandlung der Gräser im Herbst steht auch noch das rein blattaktive Axial 50 zur Verfügung.
Steht Windhalm im Vordergrund, kann die Behandlung auch noch im Keimblatt- bzw. max. 1- bis 2-Blattstadium der Unkräuter erfolgen - hier ist auch noch eine sehr gute Wirkung über die Blätter zu erwarten.

Bei den eingesetzten Produkten muss bei Problemgräsern die obere Aufwandmenge eingesetzt werden (z.B. auf schweren Böden 0,6 l/ha Battle Delta/Carpatus/Nucleus - 0,5 l/ha auf leichten Böden; bei schweren Böden 0,5 l/ha Cadou SC-0,3 l/ha auf leichten Böden, 0,4 l/ha Glosset SC). Verbessert wird die Wirksamkeit von Flufenacet durch die Wirkstoffe Diflufenican, Prosulfocarb und sehr gut durch Aclonifen (z.B. in Mateno Duo). Wird in einer eher trockenen Phase angebaut, so soll noch auf feuchten Boden unmittelbar nach der Saat appliziert werden. Zu diesem frühen Zeitpunkt kann Klettenlabkraut manchmal noch nicht aufgelaufen sein - eine Korrektur kann möglich werden. Pontos muss mit 1,0 l/ha im Vorauflauf eingesetzt werden, sonst kommt es zu Schäden am Getreide. Auch hier wird Klettenlabkraut schlecht erfasst. Der Kombi-Pack Battle Delta Flex besteht aus dem bekannten Battle Delta und BeFlex. Die Anwendung ist ab Auflaufen des Getreides zugelassen, BeFlex unterstützt Battle Delta in der Wirkung gegen Gräser wie das Ackerfuchssschwanzgras (0,5 - 0,6 l/ha Battle Delta +0,5 l/ha BeFlex). Bei mittlerer Verunkrautung mit Windhalm genügen jeweils 0,33 l/ha der beiden.

Axial 50 (0,9 l/ha) ist rein blattaktiv und kann daher erst ab dem 3-Blattstadium des Ungrases eingesetzt werden. Es verträgt auch kühlere Temperaturen. In der Praxis wird es mit 0,75 l/ha Viper Compact kombiniert, damit auch die restlichen Unkräuter erfasst werden. Auch wenn bereits eine Vorlage mit einem anderen Produkt erfolgt ist und trotzdem noch Gräser auflaufen, kann im Herbst noch bei kühler Witterung Axial 50 (0,9 l/ha) angewendet werden. Danach soll noch ca. zehn Tage Vegetation herrschen. Axial 50 darf nur einmal in der Vegetationsperiode eingesetzt werden.

Die Wirkungsspektren der Produkte und auch deren Auflagen (insbesondere die Abstände zu Oberflächengewässern und auf abtragsgefährdeten Flächen, Einsatz auf drainierten Flächen) sind der Tabelle auf lk-online zu entnehmen. Bei vielen Produkten ist auch darauf zu achten, dass sie nur einmal pro Kultur und Vegetationsperiode eingesetzt werden dürfen und manche nur alle zwei Jahre (z.B. Battle Delta, Iconic, Lentipur 500, Nucleus, Pontos) bzw. alle drei Jahre (z.B. Fence) auf derselben Fläche.

Strategien gegen Ungräser ohne Flufenacet

Ohne dem Wirkstoff Flufeancet und bei noch fehlenden "Ersatzwirkstoffen" (Produkte damit werden frühestens 2027, eher 2028 zur Verfügung stehen) wird dem Wirkstoff Prosulfocarb mehr Bedeutung zukommen. Er ist z.B. in den Produkten Boxer, Roxy EC/Cofeno, Fantasia oder Jura/Jura Max enthalten. Für eher windhalmdominierte Standorte kann auch der Wirkstoff Chlortoluron (z.B. in Lentipur 500, Carmina 640, Trinity) zum Einsatz kommen. Die Verträglichkeit von Prosulfocarb ist nicht ganz so gut wie bei Flufenacet, v.a. Gerste kann nach der Behandlung Aufhellungen zeigen. Mit einer Anwendung im Vorauflauf kann das großteils vermieden werden.

Die Landwirtschaftskammer hat in den vergangenen beiden Jahren Versuche mit den Kombinationen 0,35 l/ha Mateno Duo + 3 l/ha Cofeno (Mateno Trio Set), 2 l/ha Trinity + 3 l/ha Boxer und 3 l/ha Jura + 0,5 l/ha BeFlex im Jahr 2024 im frühen Nachauflauf (ES 11) angelegt und im Jahr 2025 die Kombinationen aus Verträglichkeitsgründen nur mehr im Vorauflaufverfahren verwendet. Bei spätem Einsatz von Boxer und kühlen Temperaturen gab es in Kombination mit Axial Komplett (1 l/ha) jedoch weniger Verträglichkeitsprobleme und eine sehr gute Gräserwirkung. Schlechte Wirkung gab es hier aber gegen Ackerstiefmütterchen, Rote Taubnessel und Ehrenpreis-Arten. In Summe waren alle Varianten in der Ungraswirkung gut (Wirkungsgrade 98 - 100%), jedoch war auf einem Standort mit Mulchsaat und leicht grobscholligen Saatbett eine Nachbehandlung gegen Gräser im Frühjahr notwendig. Es war auch zu beobachten, dass die Ungraswirkung bei früher Nachauflaufbehandlung aber mit deutlichen Aufhellungen bei der Gerste besser war als in den reinen Vorauflaufvariante. Trotzdem wird aus Verträglichkeitsgründen mit hohen Aufwandmengen von prosulfocarbhältigen Produkten eine Behandlung im Vorauflauf empfohlen.

Bei Mateno Duo kann in Winterweizen und Wintertriticale im Vorauflaufverfahren zu einer stärkeren Wirkung gegen Ackerfuchsschwanzgras die Aufwandmenge auf 0,7 l/ha erhöht werden. Bei Jura bzw. Jura Max (3 l/ha) ist eine Mischung im Vorauflauf mit 2 l/ha Lentipur 500 oder 0,5 l/ha BeFlex oder 2 l/ha Trinity möglich.
Im späteren Nachauflaufverfahren steht auch noch Axial 50 (0,9 l/ha) zur Verfügung. Es kann hier zur Bekämpfung von breitblättrigen Unkräutern mit 0,75 l/ha Viper Compact kombiniert werden. Axial 50 kann auch noch zur Korrektur von Gräsern bei kühlen Temperaturen eingesetzt werden, nach der Anwendung soll noch ca. 1 Woche leichte Vegetation herrschen.

Auf Standorten mit Problemgräser können im Raps im Spätherbst/Winterbeginn mit 1,25 l/ha Kerb Flo bekämpft werden. Die Bodentemperaturen sollen unter 10°C betragen und nachfolgende Niederschläge verbessern die Wirkung.

Frühjahr
Bei starkem Druck gibt es mit allen Produkten im Herbst keine ganz zufriedenstellende Wirkung, deshalb wird im Frühjahr eine Korrektur notwendig werden. Langjährige Versuche zeigen, dass bei starkem Befall mit Ungräsern nur eine konsequente Behandlung im Herbst und im Frühjahr zum Ziel führt. Gute Effekte im Frühjahr mit Herbiziden erzielt man nur dann, wenn die Maßnahmen in den ersten 14 Tagen nach Vegetationsbeginn bei kleinem Ungras erfolgen. In manchen Jahren war der optimale Termin bereits Anfang/Mitte März, spätere Anwendungen waren nicht mehr so erfolgreich. Gegen stark bestockte oder bereits schossende Pflanzen ist die Wirkung gegen Weidelgräser und Ackerfuchsschwanzgras unzureichend und fördert zusätzlich die Resistenzbildung. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, die Gräserbekämpfung rasch durchzuführen und die Behandlung gegen zweikeimblättrige Unkräuter in einem eigenen Arbeitsgang durchzuführen.

Gegen die im Frühjahr einsetzbaren Wirkstoffe aus der Klasse der ACCase-Hemmer (HRAC Gruppe 1 bzw. A, z.B. Axial 50, Fusilade Max, Focus Ultra, etc.) und der ALS-Hemmer (HRAC-Gruppe 2 bzw. B, z.B. Atlantis OD, Avoxa, Broadway/Broadway Plus, Husar OD, etc.) sind in manchen Regionen Österreichs die Gräser bereits resistent, deshalb ist eine Herbstbehandlung - wenn möglich - zu bevorzugen.
.jpg © LK OÖ/Köppl
Ohne Problemungräser kann die Unkrautbekämpfung weiterhin im frühen Nachauflaufverfahren erfolgen. © LK OÖ/Köppl

Strategien ohne Problemungräser:

Die Produktauswahl für eine Wirkung auch gegen zweikeimblättrige Unkräuter inkl. Windhalm sollte sich nach der zu erwartenden Verunkrautung richten. Hauptunkräuter, die auch bei der Ernte noch ein Problem sein können, sind Klettenlabkraut und Kamille-Arten. Ehrenpreis-Arten, Taubnessel, Stiefmütterchen und Vogelmiere stellen bei der Ernte zwar kein Problem dar, sind aber starke Platz-, Nährstoff- und Wasserräuber, die manchmal im Frühjahr schwierig zu bekämpfen sind. In einigen Gebieten ist auch auf Kornblume und Klatschmohn zu achten.

Saracen und Express SX besitzen nur eine Wirkung bei aufgelaufenem Unkraut. Viper Compact besitzt neben einem bodenwirksamen auch noch zwei sehr stark blattaktive Wirkstoffe. Gegen Windhalm wird eine Kombination mit 1,5 l/ha Lentipur 500 empfohlen.

Als Komplettlösung für die oben genannten Unkräuter und Ungräser (mit Ausnahme von Ackerfuchsschwanzgras und Raygräsern) gibt es eine breite Palette an Möglichkeiten (siehe Tabelle).
Stark gegen Klettenlabkraut sind Kombinationen mit Boxer (Roxy), der Mateno Trio Set bzw. Pontos können mit Express SX verstärkt werden. Über den Wirkstoff Florasulam hat auch Carmina Perfekt eine sehr gute Klettenlabkrautwirkung - das gilt auch für Viper Compact.
 
Kornblume breitet sich in manchen Regionen stärker aus. Produkte mit dem Wirkstoff Florasulam wie Carmina Perfekt, Viper Compact oder die Mischpartner zu anderen Produkten wie Saracen haben hier eine sehr gute Wirkung. Der Wirkstoff Chlortoluron (in Lentipur 500, Trinity, Stomp Perfekt) wirkt bei Kornblumen nur im Keimblattstadium gut.

Treten Ausfallraps oder andere Kreuzblütler auf, so werden diese von allen Produkten gut erfasst, bei Boxer, Pontos oder auch Stomp Aqua/Activus SC muss Express SX beigemengt werden.

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Ackerfuchsschwanzgras ist vielfach resistent gegen Herbizide (ACCase- u. ALS-Hemmer) © LK OÖ/Köppl

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Beim Einsatz von Alternativprodukten zu Flufenacet muss das Saatgut mit mind. 2 cm Erde bedeckt sein © LK OÖ/Köppl

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Vergilbungen der Gerste nach Herbstherbizideinsatz im Nachauflaufverfahren mit prosulfocarbhältigen Produkten (z.B. Boxer) © LK OÖ/Köppl

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Weidelgräser breiten sich in Oberösterreich aus © LK OÖ/Köppl

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Ohne Problemungräser kann die Unkrautbekämpfung weiterhin im frühen Nachauflaufverfahren erfolgen. © LK OÖ/Köppl