Heurige treffen auf Lagerware
Die Kartoffelsaison 2025/26 war EU-weit von überreichlichem Angebot geprägt. In Niederösterreich wurde die zweitgrößte Erdäpfelernte der letzten zehn Jahre eingebracht. Mehr Fläche und gute Wachstumsbedingungen waren aber kein österreichisches Phänomen. Besonders in Westeuropa nahmen die Mengen zu. Die Konsumkartoffelernte in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien übertraf mit 27,2 Mio. Tonnen das sehr gute Ergebnis von 2024 um zehn Prozent.
Das riesige Angebot führte 2025/26 von Beginn an und EU-weit zu einer angespannten Vermarktungslage. In Österreich verlief der Absatz in Richtung heimischen Lebensmittelhandel die ganze Saison sehr zufriedenstellend. Deutlich hinter den Vorjahren blieben aber die Exportmengen. Im harten Preiskampf am EU-Markt war die heimische Ware trotz geringerer Transportkosten in Richtung Osteuropa nicht wettbewerbsfähig. Seit dem Frühjahr war absehbar, dass die Lager bis Saisonende nicht geleert werden können. Daher wurden alternative Verwertungsmöglichkeiten, wie die Verfütterung, forciert, aber auch mit dem Lebensmittelhandel eine Verlängerung der Vermarktungssaison vereinbart. Alterntige Speisekartoffel, deren Qualität bis zuletzt zufriedenstellend war, blieben nach dem Heurigenstart 2026 in den Regalen präsent.
Anders als nach der Rekordernte im Frühjahr 2021, verzögerten heuer keine ungünstigen Witterungsverhältnisse den Start der Heurigenernte. Die Ernte setzte in der zweiten Maihälfte ein. Wüchsiges Wetter und gute Knollenansätze sorgten für rasche Ertragszuwächse. In dem übervollen Markt verlief die Preisentwicklung für die neuen Erdäpfel entsprechend negativ. Mitte/Ende Juni betrug der Erzeugerpreis in Niederösterreich nur 15 bis 20 Euro je 100 kg, netto. Nach Abschluss der Vermarktung alterntiger Ware Ende Juni müsste eine Marktentlastung möglich sein. Deutlich entspannter verlief der Saisonübergang bisher in Deutschland, wo der Frühkartoffelbedarf überwiegend mit Importware gedeckt wird. Hohe Lagerbestände veranlassten die Importeure schon früh zu geringeren Frühkartoffelbestellungen aus dem Mittelmeerraum. In der damit verlängerten Vermarktungssaison konnten die Mengen an Lagerkartoffeln gut abgebaut werden. In Folge wurden bereits Anfang Juni in den Regalen alterntige Knollen vollständig von Importfrühkartoffeln aus Israel, Ägypten und Spanien abgelöst. Da die Verfügbarkeit von israelischer und spanischer Ware zudem heuer deutlich geringer ausfiel, erfolgte auch der Sortimentswechsel auf schalenfeste deutsche Frühkartoffel früher als üblich. In Deutschland lag das gewogene Mittel der Erzeugerpreise Mitte Juni daher noch bei über 50 Euro je 100 kg.
Das riesige Angebot führte 2025/26 von Beginn an und EU-weit zu einer angespannten Vermarktungslage. In Österreich verlief der Absatz in Richtung heimischen Lebensmittelhandel die ganze Saison sehr zufriedenstellend. Deutlich hinter den Vorjahren blieben aber die Exportmengen. Im harten Preiskampf am EU-Markt war die heimische Ware trotz geringerer Transportkosten in Richtung Osteuropa nicht wettbewerbsfähig. Seit dem Frühjahr war absehbar, dass die Lager bis Saisonende nicht geleert werden können. Daher wurden alternative Verwertungsmöglichkeiten, wie die Verfütterung, forciert, aber auch mit dem Lebensmittelhandel eine Verlängerung der Vermarktungssaison vereinbart. Alterntige Speisekartoffel, deren Qualität bis zuletzt zufriedenstellend war, blieben nach dem Heurigenstart 2026 in den Regalen präsent.
Anders als nach der Rekordernte im Frühjahr 2021, verzögerten heuer keine ungünstigen Witterungsverhältnisse den Start der Heurigenernte. Die Ernte setzte in der zweiten Maihälfte ein. Wüchsiges Wetter und gute Knollenansätze sorgten für rasche Ertragszuwächse. In dem übervollen Markt verlief die Preisentwicklung für die neuen Erdäpfel entsprechend negativ. Mitte/Ende Juni betrug der Erzeugerpreis in Niederösterreich nur 15 bis 20 Euro je 100 kg, netto. Nach Abschluss der Vermarktung alterntiger Ware Ende Juni müsste eine Marktentlastung möglich sein. Deutlich entspannter verlief der Saisonübergang bisher in Deutschland, wo der Frühkartoffelbedarf überwiegend mit Importware gedeckt wird. Hohe Lagerbestände veranlassten die Importeure schon früh zu geringeren Frühkartoffelbestellungen aus dem Mittelmeerraum. In der damit verlängerten Vermarktungssaison konnten die Mengen an Lagerkartoffeln gut abgebaut werden. In Folge wurden bereits Anfang Juni in den Regalen alterntige Knollen vollständig von Importfrühkartoffeln aus Israel, Ägypten und Spanien abgelöst. Da die Verfügbarkeit von israelischer und spanischer Ware zudem heuer deutlich geringer ausfiel, erfolgte auch der Sortimentswechsel auf schalenfeste deutsche Frühkartoffel früher als üblich. In Deutschland lag das gewogene Mittel der Erzeugerpreise Mitte Juni daher noch bei über 50 Euro je 100 kg.