Meine Meinung
Liebe Leserin, lieber Leser!
Klimawandel und Betriebsmittelkrise – es scheint wie ein Widerspruch. Einerseits wächst der Druck, Emissionen zu reduzieren, andererseits braucht es Entlastungen bei CO₂-Kosten. Doch im Kern geht es um eine grundlegende Frage: Wofür setzen wir Energie ein und mit welchem Nutzen für die Gesellschaft? Der gezielte Einsatz von Betriebsmitteln auf Basis fossiler Rohstoffe wie Dünger und Treibstoff ermöglicht es der Land- und Forstwirtschaft, ein Vielfaches an Energie in Form von Lebensmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbarer Energie bereitzustellen. Diese Effizienz ist kein Nebenaspekt, sondern Teil der Lösung. Daher ist es zu begrüßen, dass unsere Forderung nach dem Agrardiesel im Bundesbudget seitens der österreichischen Bundesregierung erfüllt wurde. Auch die EU-Kommission erarbeitet derzeit ein Konzept, das die Aussetzung der sogenannten CO₂-Grenzkosten für Düngemittel vorsieht, um deren Preise auf einem wirtschaftlich vertretbaren Niveau zu stabilisieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Am 19. Mai soll der „Aktionsplan Düngemittel“ der EU vorgestellt werden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch hier die Notwendigkeit der Entlastung erkannt wird und damit die Basis für eine nachhaltige und zugleich wirtschaftlich tragfähige Produktion erhalten bleibt.
Johannes Schmuckenschlager
Klimawandel und Betriebsmittelkrise – es scheint wie ein Widerspruch. Einerseits wächst der Druck, Emissionen zu reduzieren, andererseits braucht es Entlastungen bei CO₂-Kosten. Doch im Kern geht es um eine grundlegende Frage: Wofür setzen wir Energie ein und mit welchem Nutzen für die Gesellschaft? Der gezielte Einsatz von Betriebsmitteln auf Basis fossiler Rohstoffe wie Dünger und Treibstoff ermöglicht es der Land- und Forstwirtschaft, ein Vielfaches an Energie in Form von Lebensmitteln, nachwachsenden Rohstoffen und erneuerbarer Energie bereitzustellen. Diese Effizienz ist kein Nebenaspekt, sondern Teil der Lösung. Daher ist es zu begrüßen, dass unsere Forderung nach dem Agrardiesel im Bundesbudget seitens der österreichischen Bundesregierung erfüllt wurde. Auch die EU-Kommission erarbeitet derzeit ein Konzept, das die Aussetzung der sogenannten CO₂-Grenzkosten für Düngemittel vorsieht, um deren Preise auf einem wirtschaftlich vertretbaren Niveau zu stabilisieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Am 19. Mai soll der „Aktionsplan Düngemittel“ der EU vorgestellt werden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass auch hier die Notwendigkeit der Entlastung erkannt wird und damit die Basis für eine nachhaltige und zugleich wirtschaftlich tragfähige Produktion erhalten bleibt.
Johannes Schmuckenschlager