Milchmarkt Oktober 2026 - Preise ziehen weiter an
Saisonal typisch ist die Milchanlieferung rückläufig, wenngleich die Anlieferungskurve noch
über dem Vorjahr liegt. Die Dürre des Jahres 2026 und auch die Auswirkungen der Infektion
mit dem Shamonda – Virus hinterlassen deutliche Spuren.
über dem Vorjahr liegt. Die Dürre des Jahres 2026 und auch die Auswirkungen der Infektion
mit dem Shamonda – Virus hinterlassen deutliche Spuren.
Rohstoffwert legt um 10 Prozent zu
Im September 2026 stieg der Kieler Rohstoffwert Milch weiter an. Dieser erhöhte sich um 3,9 Cent pro Kilogramm Milch oder 10,1 Prozent auf 42,60 Cent pro Kilogramm. Ermittelt wird der Rohstoffwert aus den Marktpreisen für Butter und Magermilchpulver auf Basis der Notierungen und Preisfeststellungen der Börse in Kempten. Der Anstieg des Kieler Rohstoffwertes Milch im September 2026 ist vor allem auf die gestiegenen Preise für Magermilchpulver zurückzuführen, aber auch die Butterpreise stiegen leicht an. Gegenüber dem Vorjahresmonat September 2025 (44,50 Cent pro Kilogramm) liegt der ife Rohstoffwert Milch im September 2026 um 1,90 Cent pro Kilogramm und damit um 4,3 Prozent niedriger.
Außenhandel im ersten Halbjahr 2026 positiv
Mit steigenden Exporten und sinkenden Importen zeigt die österreichische Milchwirtschaft im
ersten Halbjahr 2026 eine positive Bilanz.
Gemäß den Zahlen der Statistik Austria sind die milchwirtschaftlichen Exporte im ersten Halbjahr 2026 um 5,2 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro gestiegen, während die Importe mit 593 Mio. Euro um 9,5 Prozent gefallen. Das positive Außenhandelssaldo konnte damit von 312 auf 424 Mio. Euro um 36 Prozent gesteigert werden.
Wichtigstes Außenhandelsprodukt mit einem Volumen von 512 Mio. Euro beim Export und 387 Mio. Euro beim Import ist Käse. Sein Anteil liegt sowohl beim Export und als auch beim Import über 50 Prozent. Zweitwichtigstes Produkt im Außenhandel sind flüssige Milchprodukte mit Exporten von 212 und Importen von 41 Mio. Euro, gefolgt von fermentierten Produkten, Joghurt etc., die 180 Mio. Euro im Export und 48 Mio. Euro im Import ausmachten. Molkeprodukte erlösten im Export 79 und beim Import 28 Mio. Euro. Importüberschüsse gab es bei Butter mit Importen von 52 und Exporten von 11 Mio. Euro sowie bei Trockenmilchprodukten, hier standen Exporte von 23 Importen von 36 Mio. gegenüber.
Das unterstreicht die Bemühungen seitens der Milcherzeuger und Verarbeiter über Qualitätsprodukte Wertschöpfung zu generieren.
Die weitere Entwicklung wird u.a. von den Auswirkungen der Dürre bestimmt. Eine weitere Erhöhung der Preise entlang der Wertschöpfungskette und nicht zuletzt bei den Auszahlungspreisen ist notwendig. Hohe zusätzliche Kosten für die Futterbeschaffung, dazu sehr hohe Energie- und Treibstoffpreise sowie weitere Kostensteigerungen bei Vorleistungskosten fordern die gesamte Milchwirtschaft.
ersten Halbjahr 2026 eine positive Bilanz.
Gemäß den Zahlen der Statistik Austria sind die milchwirtschaftlichen Exporte im ersten Halbjahr 2026 um 5,2 Prozent auf 1,02 Mrd. Euro gestiegen, während die Importe mit 593 Mio. Euro um 9,5 Prozent gefallen. Das positive Außenhandelssaldo konnte damit von 312 auf 424 Mio. Euro um 36 Prozent gesteigert werden.
Wichtigstes Außenhandelsprodukt mit einem Volumen von 512 Mio. Euro beim Export und 387 Mio. Euro beim Import ist Käse. Sein Anteil liegt sowohl beim Export und als auch beim Import über 50 Prozent. Zweitwichtigstes Produkt im Außenhandel sind flüssige Milchprodukte mit Exporten von 212 und Importen von 41 Mio. Euro, gefolgt von fermentierten Produkten, Joghurt etc., die 180 Mio. Euro im Export und 48 Mio. Euro im Import ausmachten. Molkeprodukte erlösten im Export 79 und beim Import 28 Mio. Euro. Importüberschüsse gab es bei Butter mit Importen von 52 und Exporten von 11 Mio. Euro sowie bei Trockenmilchprodukten, hier standen Exporte von 23 Importen von 36 Mio. gegenüber.
Das unterstreicht die Bemühungen seitens der Milcherzeuger und Verarbeiter über Qualitätsprodukte Wertschöpfung zu generieren.
Die weitere Entwicklung wird u.a. von den Auswirkungen der Dürre bestimmt. Eine weitere Erhöhung der Preise entlang der Wertschöpfungskette und nicht zuletzt bei den Auszahlungspreisen ist notwendig. Hohe zusätzliche Kosten für die Futterbeschaffung, dazu sehr hohe Energie- und Treibstoffpreise sowie weitere Kostensteigerungen bei Vorleistungskosten fordern die gesamte Milchwirtschaft.