Milchmarkt Juli 2026
Die Ausweitung hat sich allerdings deutlich abgeschwächt und der Abstand reduziert sich im Vergleich zu den Vormonaten. Die Hitzewelle der vergangenen Wochen hat beispielsweise in Deutschland und Frankreich die Milchanlieferung deutlich gedrückt. Gleichzeitig sinken auch die Inhaltsstoffe. Damit verliert das bisher deutliche Überangebot an Gewicht. Internationale Analysen deuten u.a. aufgrund schlechterer Rentabilität (gesunkener Preis bei hohen Kosten) auf Mengenrückgängen hin. Weiterhin für Unsicherheiten sorgen die Entwicklungen im Nahen Osten im Hinblick auf Ölpreise, Düngemittelverfügbarkeit und Futterkosten.
Auch in Drittländern und wichtigen Exportländern sind die Anlieferungen noch hoch. Erst deutliche Mengenrückgänge werden Preisanstiege ermöglichen.
Auch in Drittländern und wichtigen Exportländern sind die Anlieferungen noch hoch. Erst deutliche Mengenrückgänge werden Preisanstiege ermöglichen.
Im Juni musste der Kieler Rohstoffwert noch einen Rückgang um 1,8 Cent auf 35,7 Cent/kg (ab Hof 4,0% Fett und 3,4% Eiweiß) hinnehmen. Nach einer Erholungsphase in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres folgte mit dem Ergebnis für Juni ein zweiter Rückgang in Folge. Positiv hingegen entwickeln sich die Preise am Spotmilchmarkt in Italien.
Der Milchmarkt hat sich deutlich gedreht. Während der Buttererlös seit Mai 2025 um über 54% gefallen ist, kletterten die Erlöse für Magermilchpulver innerhalb eines Jahres um fast 20% nach oben. Vor allem seit Jahresanfang 2026 haben die Preise für Molkenpulver an Fahrt aufgenommen.
In Österreich bleibt GVO-freie Qualitätsmilch auf stabilem Niveau. Die Biozuschläge konnten zuletzt bei einzelnen Verarbeitern erhöht werden.
Mit steigenden Exporten und verringerten Importen zeigte das erste Quartal 2026 eine erfreuliche Entwicklung im österreichischen milchwirtschaftlichen Außenhandel. Neben dem Heimmarkt hat für die österreichische Milchwirtschaft der Exportmarkt mit einem Anteil von 45%, also fast der Hälfte, eine sehr hohe Bedeutung. Besonders in Deutschland, hierhin gehen ca. 50% der heimischen Exporte, hat sich das Programm Tierhaltung plus als wichtiges Verkaufsargument entwickelt. Hier konnte der Marktanteil trotz der hohen, deutschen Anlieferungssteigerung gehalten werden.
Die AMA-Marketing teilte Anfang Juli mit, dass nach dem Ende der bestehenden Vereinbarung mit der Initiative Tierwohl (ITW, haltungsform.de) die Antragstellung zur Verlängerung, der Eingruppierung des AMA- Gütesiegel-Moduls "Tierhaltung plus" in den Standard von ITW, nach intensiven Arbeiten, verlängert werden konnte. Das ist eine entscheidende Grundlage für die Exportfähigkeit von Milch und Milchprodukten.
Hohe Temperaturen und fehlende Niederschläge wirken sich negativ auf das Futterangebot aus. Das wiederum könnte auf die Kuhanzahl und damit die Milchmengen haben.
Wichtig für die nächsten Monate wird es sein, dass sich die Marktlage weiter fest gestaltet und so die Grundlage für mögliche und notwendige Preissteigerungen bietet.
Der Milchmarkt hat sich deutlich gedreht. Während der Buttererlös seit Mai 2025 um über 54% gefallen ist, kletterten die Erlöse für Magermilchpulver innerhalb eines Jahres um fast 20% nach oben. Vor allem seit Jahresanfang 2026 haben die Preise für Molkenpulver an Fahrt aufgenommen.
In Österreich bleibt GVO-freie Qualitätsmilch auf stabilem Niveau. Die Biozuschläge konnten zuletzt bei einzelnen Verarbeitern erhöht werden.
Mit steigenden Exporten und verringerten Importen zeigte das erste Quartal 2026 eine erfreuliche Entwicklung im österreichischen milchwirtschaftlichen Außenhandel. Neben dem Heimmarkt hat für die österreichische Milchwirtschaft der Exportmarkt mit einem Anteil von 45%, also fast der Hälfte, eine sehr hohe Bedeutung. Besonders in Deutschland, hierhin gehen ca. 50% der heimischen Exporte, hat sich das Programm Tierhaltung plus als wichtiges Verkaufsargument entwickelt. Hier konnte der Marktanteil trotz der hohen, deutschen Anlieferungssteigerung gehalten werden.
Die AMA-Marketing teilte Anfang Juli mit, dass nach dem Ende der bestehenden Vereinbarung mit der Initiative Tierwohl (ITW, haltungsform.de) die Antragstellung zur Verlängerung, der Eingruppierung des AMA- Gütesiegel-Moduls "Tierhaltung plus" in den Standard von ITW, nach intensiven Arbeiten, verlängert werden konnte. Das ist eine entscheidende Grundlage für die Exportfähigkeit von Milch und Milchprodukten.
Hohe Temperaturen und fehlende Niederschläge wirken sich negativ auf das Futterangebot aus. Das wiederum könnte auf die Kuhanzahl und damit die Milchmengen haben.
Wichtig für die nächsten Monate wird es sein, dass sich die Marktlage weiter fest gestaltet und so die Grundlage für mögliche und notwendige Preissteigerungen bietet.