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Milchpreisvergleich OÖ 2025

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23.03.2026 | von DDI Felix Seyfried BEd.

Ziel des Milchpreisvergleiches ist es, für die Erzeugerbetriebe eine objektive Darstellung der verschiedenen Milchkäufer sowie der unterschiedlichen Milchsorten zu bieten.

Bild 1 Produktregal (Kopie).jpg © LK OÖ
Die hohe Qualität der heimischen Milch und Milchprodukte muss laufend hervorgehoben und kommuniziert werden. Diese Qualität und die hohen Anforderungen an die Erzeuger brauchen ihren Preis. © LK OÖ
Der Vergleich stellt eine rückblickende Betrachtung des Kalenderjahres 2025 dar. Es ist jedoch nicht möglich, daraus auf Preise im kommenden Jahr zu schließen, da sich die Marktsituation grundlegend verändert hat. Aufgrund der Differenzierungen am Markt, die zur Verbesserung der Wertschöpfung beitragen, sind auch die Abrechnungsmodelle und Abrechnungsmodalitäten unterschiedlich und müssen im Vergleich entsprechend berücksichtigt werden. Entscheidend sind die tatsächlichen Auszahlungen an den jeweiligen Milcherzeuger. Dies ist auch in den Vergleichstabellen zu berücksichtigen.
Für den vorliegenden Preisvergleich wurden alle verfügbaren Informationen (z.B. Nachzahlungen) eingearbeitet. Die Vergleichsdaten wurden den dargestellten Molkereien zur Durchsicht und Rückmeldung zur Verfügung gestellt.

Der Milchpreisvergleich wurde mit der Milchpreisvergleichsdatenbank der Landwirtschaftskammer OÖ erstellt. Für Landwirtinnen und Landwirte besteht die Möglichkeit anhand betriebseigener monatlicher Daten (Menge, Inhaltsstoffe) einen individuellen Preisvergleich für ihren eigenen Betrieb erstellen zu lassen.
Bild2 LKOÖ Rinder-0253(AdobeRGB).jpg © LK OÖ
Aktuell, bei stark gesunkenen Milchauszahlungspreisen, ist es wichtiger denn je, die Kosten im Griff zu haben. © LK OÖ

Vorgangsweise der Datenerhebung und Kontrolle

Grundlage der Berechnungen sind die Milchgeldanlageblätter der Molkereien und dazugehörige monatliche Milchgeldabrechnungen von Milchlieferanten. Die Parameterwerte werden in der Datenbank erfasst, mit Milchgeldabrechnungen kontrolliert und verifiziert und stellen damit eine exakte Datengrundlage dar. In der Datenbank werden alle verschiedenen Abrechnungsmodelle (z.B. Mengenstaffelungen) je Milchverarbeiter abgebildet.

Vergleichsparameter

Für die dargestellten Vergleiche werden folgende Grundlagen herangezogen:
  • In den angeführten Werten ist der durchschnittliche, von der jeweiligen Molkerei ausbezahlte Tierwohlbonus eingerechnet. Einzelbetrieblich zählt der Wert, in welcher Stufe ein Betrieb liefert (Details siehe Kasten)
  • Die Menge einer Jahresanlieferung ist gleichmäßig verteilt auf zwölf Monate. Einzelbetriebliche jahreszeitliche Anlieferungsschwankungen (auf Molkerei- oder auf Milcherzeugerebene) werden nicht berücksichtigt.
  • Die unterschiedlichen Varianten von Mengenzuschlägen (monatlich, jährlich, kumulierend) werden je Verarbeiter bzw. Milchsorte exakt nachvollzogen.
  • Es wird auf Basis des Kalenderjahres verglichen. Allfällige Nachzahlungen sind, soweit bekannt, berücksichtig.
  • Qualität: Es wird auf Basis S-Klasse verglichen: Keimzahl
  • Inhaltsstoffe: 4,2% Fett, 3,4% Eiweiß
  • Abzüge und Zuschläge, wie sie von den einzelnen Verarbeitern berücksichtigt werden: freiwilliger ARGE Heu Milchbeitrage (bei den betreffenden Sorten), AMA Marketingbeitrag, Fixkostenblock, Abholpauschalen, Zugang Internet, MEG-Beiträge, Verwatungskostenbeitrag, Sortenzuschläge, Mengenoni, Sonderzahlungen sofern bekannt. Monatliche/jährliche Nachzahlungen bzw. Abzüge.
    • Bei NÖM wird unter 80.000 Kilogramm Jahresanlieferung eine doppelte Abhofabholung (22,5 Euro monatlich mehr) verrechnet (nicht im Preisvergleich einkalkuliert)
    • Bei Bergland gibt es bei einer Jahresanlieferungsmenge unter 75.000 kg nur eine Abholung bei Milchsammelstellen
  • Auszahlungsbetrag pro kg Milch im Jahresmittel, netto
  • Umrechnungsfaktor 1,03 von Liter (Volumen) auf Kilogramm (Gewicht): Der Preisvergleich wird auf Basis von Kilogramm erstellt.
Nicht abgebildet bzw. in die Berechnung mit einbezogen:
Genossenschaftsanteile, zusätzliche Leistungen des Unternehmens (z.B. Informationsbereitstellung, Hofberatung, div. Serviceleistungen), Marken und Produktportfolie des Unternehmens, betriebliche und betriebswirtschaftliche Kennzahlen etc., Gesamtmilchmengen in den jeweiligen Sorten.
Der Milchpreisvergleich bestimmt neben den Erlösen für Kälber und Kuhverkauf auf der Leistungs- (Einnahmen) seite den Hauptanteil der Einnahmen auf einem Milchviehbetrieb und dient dazu die Kosten abzudecken und Einkommen zu erzielen.

Anmerkung Tabelle

In den Tabellen sind die jeweiligen Milchverarbeiter gegliedert nach den verschiedenen Milchsorten dargestellt. Die Jahresdurchschnittspreise sind je Sorte für die Jahresanlieferung von 50.000 kg, 200.000 kg, 350.000 und 500.000 kg angegeben. Es erfolgt keine Reihung und Platzierung nach den Werten, da es u.a. durch die Mengenstaffel in den Jahresmengen Unterschiede gibt.

Milchpreisvergleich 2025 - Mehrjahresvergleich (100 Tonnen Jahreslieferung)

Jahr 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025
Molkerei/Milchsorte 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100 100
Qualitätsmilch konventionell GVO frei
Berglandmilch 30,50 27,77 34,22 34,02 33,49 34,09 36,02 48,07 49,36 48,41 54,07
Gmundner Molkerei 30,63 27,20 34,25 33,27 33,11 34,28 35,04 46,51 50,24 48,18 53,86
Vöcklakäserei 34,90 29,02 34,48 33,76 34,25 34,21 36,49 48,03 47,79 47,20 53,35
Seifried 32,43 28,68 33,85 33,62 34,73 34,81 36,34 48,62 50,65 49,15 54,15
Salzburg Milch 32,28 28,94 35,11 34,15 34,77 35,39 36,82 47,88 49,22 47,66 53,66
Woerle 33,32 29,17 34,66 33,74 34,70 35,29 36,60 47,60 49,32 47,98 54,00
Berchtesgadenerland 37,70 34,70 35,95 36,20 37,57 37,94 38,94 47,84 49,22 47,87 52,96
NÖM/MGN 27,65 34,17 33,67 32,72 33,34 35,06 47,09 49,08 47,78 52,99
Jäger 36,34 36,12 35,04 34,37 37,18 51,77 49,16 49,07 53,62
Weihenstephan 35,34 34,54 33,57 36,61 51,42 48,42 48,02 52,56
Verein der Milchproduzenten (ehem. Hoogwegt Milk B.V.) 32,12 33,08 34,18 50,42 50,28 47,82 54,26
Biomilch
Berglandmilch 40,47 40,47 46,20 43,92 42,69 43,29 46,77 57,98 55,79 55,10 62,46
Vöcklakäserei 42,11 39,64 45,10 43,64 43,99 43,95 46,67 55,48 55,22 55,07 60,88
Schlierbach 42,59 41,77 44,64 42,93 42,95 42,73 45,70 53,90 55,97 53,22 59,24
Salzburg Milch (Naturland) 41,96 41,67 45,6 43,59 44,07 44,76 46,82 55,80 57,59 55,90 61,34
Berchtesgadenerland 48,20 49,20 50,24 49,87 49,17 49,50 50,33 56,63 56,41 57,82 66,06
Bayernland 47,27 48,88 49,49 48,91 47,49 47,49 49,99 59,24 58,04 59,22 66,22
NÖM/MGN, Bio 40,64 45,71 43,56 42,48 43,02 45,73 56,32 55,26 54,26 59,90
Seifried 56,70 60,53 58,35 64,27
Heumilch
Berglandmilch 35,46 33,84 40,48 39,71 39,29 39,76 41,72 53,53 53,27 52,17 57,53
Vöcklakäserei 39,27 34,26 39,49 38,47 39,55 39,96 42,24 51,94 52,06 54,06 57,13
Salzburg Milch 37,06 35,22 39,68 38,19 39,57 40,27 42,23 51,87 52,67 51,26 57,15
Woerle 38,45 34,92 39,73 38,59 39,66 40,25 41,76 51,62 52,73 51,13 57,14
Bio Heumilch
Woerle, Naturland 46,51 44,94 49,72 48,01 48,98 49,57 51,68 60,50 60,08 59,37 66,62
SalzburgMilch, Naturland 62,55 62,60 60,69 66,24
Vöcklakäserei 58,39 64,29
Mehrjahresvergleich: Die freien Felder bedeuten, dass die Molkerei im jeweiligen Jahr noch nicht in den Preisvergleich miteinbezogen war.

Qualitätsmilch, konventionell GVO frei, Tierhaltung plus

Qualitätsmilch, konventionell GVO frei, Tierhaltung plus 50 200 350 500 durchschnittlicher TW-Bonus ausbezahlt und inkludiert ct/kg
NÖM/MGN 52,36 53,55 53,87 54,08 1,17
Berglandmilch 53,92 54,28 54,42 54,48 2,18
Gmundner Molkerei 53,86 53,86 53,86 53,86 0,22
Vöcklakäserei 53,07 53,64 53,94 54,18
Seifried 54,05 54,35 54,58 54,73 2,50
SalzburgMilch 53,32 54,03 54,36 54,57 2,25
Woerle 53,77 54,31 54,56 54,70 1,77

Qualitätsmilch, konventionell GVO frei

Qualitätsmilch, konventionell GVO frei 50 200 350 500 durchschnittlicher TW-Bonus ausbezahlt und inkludiert ct/kg
Jäger 53,62 53,62 53,62 53,62
Berchtesgadenerland 52,96 52,96 52,96 52,96 2,38
Weihenstephan 52,56 52,56 52,56 52,56
Hoogwegt Milk B.V. (ab Juni Verein der Milchproduzenten) 54,26 54,26 54,26 54,26
Gmundner Molkerei 53,64 53,64 53,64 53,64
Seifried 51,55 51,85 52,08 52,23

Biomilch

Biomilch 50 200 350 500 durchschnittlicher TW-Bonus ausbezahlt und inkludiert ct/kg
NÖM/MGN 59,27 60,46 60,78 60,99 1,17
Bergland 62,30 62,67 62,81 62,86 2,18
Vöcklakäserei 60,60 61,17 61,46 61,70
Schlierbach 59,15 59,28 59,30 59,31
Seifried 64,11 64,59 64,90 65,02
SalzburgMilch Naturland 61,01 61,71 62,04 62,25 2,25
Berchtesgadenerland 66,06 66,06 66,06 66,06 2,38
Bayernland 66,18 66,30 66,43 66,55

Heumilch

Heumilch 50 200 350 500 durchschnittlicher TW-Bonus ausbezahlt und inkludiert ct/kg
Bergland 57,40 57,76 57,90 57,96 2,18
Vöcklakäserei 56,85 57,42 57,72 57,95
SalzburgMilch 56,81 57,52 57,85 58,06 2,25
Woerle Naturland 56,91 57,46 57,71 57,85 1,77

Bio Heu

Bio Heu 50 200 350 500 durchschnittlicher TW-Bonus ausbezahlt und inkludiert ct/kg
SalzburgMilch, Naturland 65,91 66,61 66,94 67,15 2,25
Vöcklakäserei 64,01 64,58 64,88 65,12
Woerle, Naturland Bio Heu 66,39 66,93 67,18 67,32 3,50

Weitere

weitere 50 200 350 500 durchschnittlicher TW-Bonus ausbezahlt und inkludiert ct/kg
Bergland, ZZU Bio 64,30 64,66 64,80 64,86 2,18
Bergland, ZzU Bio Heu 68,20 68,56 68,70 68,75 2,18
Vöcklakäserei, Bio Wiesenmilch (Heu) 66,66 67,23 67,53 67,77
SalzburgMilch, Gold Standard 68,11 68,81 69,14 69,35 2,25
SalzburgMilch, Fair zum Tier Heu 57,23 57,94 58,27 58,48 2,25
SalzburgMilch, Silber Standard 62,35 63,05 63,38 63,60 2,25
Bewegungs-, Tierwohl-, Tiergesundheitsprämien, Haltungsformenbonus: In den Vergleichszahlen sind die durchschnittlichen Werte enthalten.
  • Berglandmilch
    • Stufe 1: Kombinationshaltung mit >120 Tagen Auslauf/Bewegungsbucht/Weide/Alpung: +0,3 Cent/kg Rohmilch
    • Stufe 2: Laufstall ohne Auslauf od. Kombi-Haltung mit tägl. Auslauf/Weide/Alpung: +1 Cent/kg Rohmilch
    • Stufe 3: Laufstall mit täglichem Auslauf oder Laufstall mit mind. 120 Tagen Weidehaltung/Alpung: +2 Cent (ab Juli 2025 +3 Cent) netto/kg Rohmilch
    • Stufe 4: (ab September 2024) Laufstall mit täglichem Auslauf oder Laufstall mit mind. 120 Tagen Weidehlatung: +3 Cent (ab Juli 2025 +4 Cent) netto/kg Rohmilch
Im Zwölfmonatsschnitt wurde ein errechnet Tierwohlbonus von 2,18 Cent pro Kilogramm ausbezahlt.
 
 
  • Woerle
    • Stufe 1: Kombinationshaltung mit mind. 120 Tagen Auslauf/Weide bei konventioneller Milch. und Heumilch: +0,3 Cent netto/kg Rohmilch
    • Stufe 2: Laufstall ohne Auslauf oder Kombinationshaltung mit täglichem Auslauf/Weide: +0,9 Cent (ab August +1,5 Cent) netto/kg Rohmilch
    • Stufe 3 / Stufe 4 BIO: Laufstall mit täglichem Auslauf oder Laufstall mit mind. 120 Tagen Weidehaltung oder Biohaltung (Stufe 4): +1,5 Cent (ab August +3,5 Cent) netto/kg Rohmilch
Es wurde im gesamten ein durchschnittlicher Haltungsformbonus von 1,77 berechnet.
 
  • SalzburgMilch:
    • Kombinationshaltung mit 120 Tage Auslauf und/oder Weide oder Laufstallhaltung ohne Auslauf/Weide +1,3 Cent (ab August +1,5 Cent) netto/kg Rohmilch
    • Laufstallhaltung mit täglichem Auslauf oder Laufstallhaltung mit min. 120 Tage Weide oder Offenfrontstall +2,3 Cent (ab August +3 Cent) netto/kg Rohmilch
    • AMA Tierhaltung Plus Zuschlag für konventionelle Sorten und Heumilch +1 Cent netto/kg Rohmilch
Im Zwölfmonatsschnitt wurde ein errechnet Tierwohlbonus von 2,25 Cent pro Kilogramm ausbezahlt
 
  • NÖM/MGN
    • Kombinationshaltung mit 120 Tage Auslauf und/oder Weide: + 0,2 Cent netto pro Kilogramm Rohmilch
    • Laufstallhaltung ohne Auslauf oder Kombinationshaltung mit täglichem Auslauf oder täglicher Weide: + 0,75 Cent (ab August +1 Cent) netto pro Kilogramm Rohmilch
    • Laufstallhaltung mit täglichem Auslauf oder Laufstall mit mindestens 120 Tagen Weidehaltung oder Offenfrontstall: + 1,5 Cent netto pro Kilogramm Rohmilch bis August. Dann gesplittet auf Offenfrontstall oder Laufstall mit täglichem, überdachtem Auslauf +2,5 Cent / Kilogramm bzw. Laufstall mit täglichem, nicht überdachtem Auslauf oder 120 Tage Weide +3,5 Cent / Kilogramm Rohmilch
Es wurde ein durchschnittlicher Tierwohlbonus von 1,17 kalkuliert
 
  • Milchwerke Berchtesgadenerland
    • +1 Cent für Laufstallhaltung
    • +1 Cent für Auslauf (auch bei Kombinationshaltung)
    • +1,5 Cent Weideprämie (auch bei Kombinationshaltung)
 
Es wurde im gesamten Jahresdurchschnitt eine Bewegungsprämie von 2,38 Cent pro Kilogramm Milch miteingerechnet. Es können, bei Erfüllung der Kriterien, auch mehrere Zuschläge gleichzeitig pro Lieferanten abgeholt werden
 
  • Schlierbach Bio:
im Projekt ZZU 3,6 Cent, davon 2 Cent für 365 Tage Auslauf (nicht in den Vergleichszahlen berücksichtigt).
  • Gmundner Molkerei: AMA Gütesiegel Tierhaltung Plus Betriebe: Zuschlag in Höhe von 0,22 Cent pro Kilogramm miteingerechnet.
  • Molkerei Seifried: 2,5 Cent Tierwohlbonus an alle Landwirte mit konventioneller Bewirtschaftung ausbezahlt, welche am AMA Gütesiegel Tierhaltung Plus teilnehmen
  • Vöcklakäserei: Beim Verwertungszuschlag wurde ein Tierwohlbonus für alle Landwirte, welche die AMA Gütesiegel Tierhaltung Plus Anforderungen erfüllen, mitausbezahlt und ist im Vergleich miteingerechnet.
  • Bayernland: Laufstallbetriebe erhielten einen Zuschlag von 1 Cent pro Kilogramm, dieser ist im Vergleich eingerechnet

Rückblick 2025, Ausblick 2026

In der ersten Hälfte des Jahres 2025 war EU-weit sowie in Österreich ein geringeres Angebot an Rohmilch zu verzeichnen. Im Herbst reduzierten sich die saisonbedingten Milchanlieferung jedoch nicht so stark wie in den Vorjahren, sondern sanken nur leicht, sodass im Vergleich zu den Vorjahresmonaten eine Mehranlieferung stattfand. Hauptursachen für die höhere Anlieferung in Österreich und der EU-27 waren zum einen der geringe Hitzestress in den Sommermonaten, zum anderen die gute Grundfuttersituation sowie die niedrigen Kraftfutterpreise. Die Gehalte an Inhaltsstoffen in der angelieferten Milch in der EU-27 stiegen zudem stärker als in den Vorjahresmonaten. Die Mehranlieferung und die höheren Inhaltsstoffe spiegeln sich auch im Kieler Rohstoffwert wider, der im Juni 2025 mit 49,8 Cent pro Kilogramm seinen Höchststand erreichte und bis Jänner 2026 auf 30,3 Cent pro Kilogramm fiel. Das entspricht einem Rückgang von 39,15 Prozent und markiert den tiefsten Stand seit 2020. Hauptursachen waren die sinkenden Verwertungen bei Butter, die diesen Preisdruck auslösten, nachdem zuvor gute Absätze und verwertungen erzielt worden waren.
Der Kieler Rohstoffwert, der aus den Marktpreisen für Butter und Magermilchpulver ermittelt wird und eine Anhaltsgröße für Rohmilch bei 4,0 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß netto ab Hof darstellt, stieg im Februar 2026 erstmals seit Juni 2025 wieder an - von 30,3 auf 33,9 Cent je Kilogramm Milch (+11,8 Prozent). Ursache sind die stark gestiegenen Magermilchpulverpreise. Auch auch Butter verzeichnet ein Preisplus.
Vom Weltmarkt kommen ebenfalls positive Signale. So verzeichnet der Preisindex der Global Dairy Trade in Neuseeland seit Jahresbeginn kontinuierliche Preisanstiege. Inzwischen liegt der Durchschnittspreis für die dort gehandelten Milchprodukte bei umgerechnet 3.398 Euro pro Tonne und damit wieder auf dem Niveau von September 2025.
In Österreich wurden laut AMA im Jahr 2025 rund 3,68 Millionen Tonnen Rohmilch von den österreichischen Landwirten abgeliefert. Rechnerisch ergibt sich daraus ein Anlieferungsplus von 2,98 Prozent gegenüber 2024 und von 4,07 Prozent gegenüber 2023. In anderen Darstellungen erscheint häufig eine höhere Anlieferung. Der Hintergrund liegt darin, dass seit Juni in Österreich mehr Milch erstangekauft wurde nund nicht erst in Deutschland. Dies ist jedoch nicht auf eine erhöhte Produktion zurückzuführen. Faktum ist allerdings, dass die Mehranlieferung zum Großteil in der zweiten Jahreshälfte stattgefunden hat.
Die Milchauszahlungspreise haben sich in Österreich seit Oktober um mehr als 10 Cent pro Kilogramm netto (bei 4,2 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß) auf etwa 42 bis 43,5 Cent pro Kilogramm Qualitätsmilch reduziert. Es schmerzt vor allem die 20.811 österreichischen Milchlieferanten (Stand Dezember 2025), dass vor allem im Handel seit Sommer 2025 ein extremes Preis-Bashing stattgefungen hat und bislang kein Ende in Sicht ist. Gerade der Handel fordert mehr Tierwohl, das seit 2024 auch umgesetzt wurde, mit bautechnischen Anforderungen und höheren Auflagen für die Landwirte. Als "Dank" werden nun Milchprodukte zu niedrigsten Preise angeboten und teilweise durch Produkte aus anderen Ländern ersetzt. 
Für die kommenden Wochen und möglicherweise sogar zwei bis drei Monate wird erwartet, dass die Milchanlieferung weiterhin über den Vorjahreswerten liegt. Danach bleibt abzuwarten, wie sich Klima, Grundfuttersituation sowie steigende Kraftfutter- und Eiweißpreise und weitere steigende Produktionskosten wie Diesel und Dünger auf die Produktion auswirken werden.

Insgesamt gewinnt der Milchkonsum im Kontext einer gesunden Ernährung zunehmend an Bedeutun. Wissenschaftliche Erkenntnisse stützen diesen Trend, insbesondere im Hinblick auf die Versorgung mit wichtigen Nährstoffen wie Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Der wachsende Fokus der Verbraucher auf gesunde Lebensmittel dürfte den Absatz von Milch und Milchprodukten daher auch künftig positiv beeinflussen.
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Aktuell, bei stark gesunkenen Milchauszahlungspreisen, ist es wichtiger denn je, die Kosten im Griff zu haben. © LK OÖ