NÖ: Ausblick auf den Kartoffelmarkt im September 2026
Schwache bis sehr schwache Erträge bei den Anschluss- und Hauptsorten sowie regional trockenheitsbedingte Rodeunterbrechungen führten in den letzten Wochen zu überschaubaren Angebotsmengen. Zusätzlich schmälern verstärkter Drahtwurmbefall und verschiedene trockenheitsbedingte Krankheiten die Netto-Erntemenge. Von der Absatzseite wurde von urlaubsbedingt ruhigen, aber stetigen Geschäften im Inland berichtet. Im Export sind Speisekartoffeln angesichts der erwarteten schwachen europäischen Kartoffelernte zunehmend begehrt. Der heimische Erzeugerpreis reagierte auf die angespannte Versorgungssituation mit einem Anstieg auf 30 bis 32 Euro/100 kg.