NÖ Rindermarkt Woche 29/2026
Sehr schwache Nachfrage
Der EU-Rindermarkt kommt nicht zur Ruhe - In vielen EU-Ländern führt die anhaltende Trockenheit zu einer steigenden Abgabebereitschaft bei den Betrieben, andererseits halten die hohen Temperaturen den Konsum auf einem niedrigen Niveau - So stehen die Rinderpreise EU-weit fortgesetzt unter Druck - In Österreich fällt das Angebot bei Schlachtstieren eher verhalten aus, absatzbedingt ist der Markt dennoch unausgeglichen- Die Nachfrage im Inland bleibt unter dem üblichen "Sommerniveau" - Nur wenige Fleischsorten stoßen auf Kundeninteresse - Durch das tiefe Preisniveau in den Partnerländern sind Lieferungen ins EU-Ausland nicht im erforderlichen Ausmaß möglich - So hatte die Vereinbarung der Vorwoche keinen Bestand und die Notierung wurde ausgesetzt - Auch in Deutschland liegt die Verbrauchernachfrage auf einem ungewöhnlich schwachen Niveau und ist für das Angebot zu gering - Das Angebot fällt dabei im Süden größer als im Norden aus - Die deutsche Notierung ist ebenfalls unter Druck - Noch größer ist die Herausforderung bei Schlachtkühen - Trockenheitsbedingt steigen in Österreich, aber auch EU-weit die Kuhschlachtungen, die Exportsituation wird schwieriger - In der Folge tendieren die Kuhpreise nach unten - Die Notierung von Kalbinnen musste um 20 Cent zurückgenommen werden - Die NÖ Rinderbörse zahlte in der Vorwoche für Schlachtstiere der Klasse U einen Basispreis von 5,83 Euro pro kg plus USt.
NÖ Schlachtstiere Woche 29/2026
| Schlachtstiere | Zeitraum | Notierung | Vornotierung | Notierung Vorjahr |
| Klasse U | 13.07. - 19.07.2026 | keine Notierung | 5,83 bis 6,07 | 6,30 bis 6,54 |
| Klasse R | 13.07. - 19.07.2026 | keine Notierung | 5,76 bis 6,00 | 6,23 bis 6,47 |
Preise in Euro pro kg, netto
NÖ Schlachtkühe Woche 29/2026
| Schlachtkühe | Zeitraum | Notierung | Vornotierung | Notierung Vorjahr |
| Klasse R | 13.07.-19.07.2026 | keine Einigung | 4,96 bis 5,06 | 5,40 bis 5,50 |
Preise in EUR/kg, netto