Rekord bei Sonnenblumen
Über viele Jahre lag die Sonnenblumenanbaufläche in Niederösterreich bei rund 18.000 Hektar. In den letzten beiden Saisonen vergrößerte sich die Anbaufläche um jeweils 20%. So wurde der Anbau seit 2024 um 8.000 Hektar ausgeweitet. In ihrem Mai-MARS-Bulletin prognostiziert die EU-Kommission für 2026 einen österreichweiten Durchschnittsertrag von 26,3 dt/ha. Damit liegt die Erwartung unter den 29,6 dt aus dem Vorjahr, wurde aber trotz der Trockenheit gegenüber dem Vormonat nicht zurückgenommen. Aus dieser Ertragsannahme leitet sich eine Gesamternte von rund 83.000 Tonnen ab, was das höchste Ergebnis der letzten 20 Jahre wäre. Die Beweggründe für die starke Flächenausweitung liegen in den attraktiven Preisen für Ölsonnenblume, der gegenüber anderen Kulturen höheren Trockenheitstoleranz und der verringerten Zuckerrübenanbaufläche. Mitte Mai lag die für Österreich wichtige Öl-Sonnenblumennotierung in Olomouc (Tschechien) für Lieferungen im Herbst bei 450 Euro/t, im Mai 2025 waren es rund 410 Euro/t.
Die lebhafte Nachfrage nach den Verarbeitungsprodukten Öl und Schrot lassen den Sonnenblumenanbau nicht nur in Österreich steigen. EU-weit soll der Anbau um fünf Prozent gesteigert werden. Die von der EU- Kommission erwartete Gesamternte von 9,6 Mio. Tonnen würde um 1,2 Mio. Tonnen über den beiden schwachen Vorjahren liegen. In allen wichtigen EU-Anbauländern wird mit Produktionssteigerungen gerechnet. Rumänien, der wichtigste EU-Erzeuger soll mit 2,1 Mio. Tonnen eine um 18% größere Ernte einfahren, wobei der Hektarertrag auch heuer unterdurchschnittlich eingeschätzt wird. Frankreich als Nummer 2 könnte seine Ernte nach dem schlechten Ergebnis im Vorjahr um 33% auf 1,9 Mio. Tonnen steigern. Aber auch in Ungarn, Bulgarien, Spanien und Griechenland wird ein Ernteplus erwartet. Der wachsende Bedarf nach Sonnenblumenprodukten ließ in den letzten Jahren die Verarbeitung weltweit steigen. Diese Entwicklung stützt die Produktion und so wird 2026 auch global eine Rekordernte von über 61 Mio. Tonnen prognostiziert.
2025 wurden weltweit rund 55 Mio. Tonnen Sonnenblumenkerne eingebracht. Mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion entfallen auf Russland und die Ukraine. In Russland wird die Ernte 2026 derzeit um zehn Prozent über dem guten Vorjahr gesehen, in der Ukraine um 20%. Wie in der EU fiel die Ernte 2025 in der Ukraine unterdurchschnittlich aus. Nur beim nach der EU-27 viertwichtigsten Erzeugerland Argentinien wird die Produktion stabil erwartet. Neue Höchstwerte soll heuer aber auch der weltweite Verbrauch erreichen, sodass die Endbestände in den wichtigen Exportländern nur leicht ansteigen würden.
Die lebhafte Nachfrage nach den Verarbeitungsprodukten Öl und Schrot lassen den Sonnenblumenanbau nicht nur in Österreich steigen. EU-weit soll der Anbau um fünf Prozent gesteigert werden. Die von der EU- Kommission erwartete Gesamternte von 9,6 Mio. Tonnen würde um 1,2 Mio. Tonnen über den beiden schwachen Vorjahren liegen. In allen wichtigen EU-Anbauländern wird mit Produktionssteigerungen gerechnet. Rumänien, der wichtigste EU-Erzeuger soll mit 2,1 Mio. Tonnen eine um 18% größere Ernte einfahren, wobei der Hektarertrag auch heuer unterdurchschnittlich eingeschätzt wird. Frankreich als Nummer 2 könnte seine Ernte nach dem schlechten Ergebnis im Vorjahr um 33% auf 1,9 Mio. Tonnen steigern. Aber auch in Ungarn, Bulgarien, Spanien und Griechenland wird ein Ernteplus erwartet. Der wachsende Bedarf nach Sonnenblumenprodukten ließ in den letzten Jahren die Verarbeitung weltweit steigen. Diese Entwicklung stützt die Produktion und so wird 2026 auch global eine Rekordernte von über 61 Mio. Tonnen prognostiziert.
2025 wurden weltweit rund 55 Mio. Tonnen Sonnenblumenkerne eingebracht. Mehr als die Hälfte der Gesamtproduktion entfallen auf Russland und die Ukraine. In Russland wird die Ernte 2026 derzeit um zehn Prozent über dem guten Vorjahr gesehen, in der Ukraine um 20%. Wie in der EU fiel die Ernte 2025 in der Ukraine unterdurchschnittlich aus. Nur beim nach der EU-27 viertwichtigsten Erzeugerland Argentinien wird die Produktion stabil erwartet. Neue Höchstwerte soll heuer aber auch der weltweite Verbrauch erreichen, sodass die Endbestände in den wichtigen Exportländern nur leicht ansteigen würden.