NÖ Rindermarkt Woche 21/2026
Woche 21/2026: Boden weiter nicht erreicht
Trotz deutlicher Preisabschläge in den letzten Wochen hält der Druck auf den EU-Rindermarkt an - Besonders schlecht passen Angebot und Nachfrage bei Schlachtstieren zusammen, die anderen Rinderkategorien werden von dieser negativen Entwicklung nach unten gezogen - In Österreich setzt sich das erhöhte Angebot bei Stieren fort, fehlende Schlachttage verschärfen die Situation - Nachfrageseitig fehlen Impulse aus dem Inland - Sowohl im LEH als auch im Gastrogroßhandel sind die Absätze verhalten - Entsprechend müssen größere Mengen im Export platziert werden - Im Ausland konkurriert die heimische Ware aber mit günstiger Ware aus Deutschland, Polen und auch Übersee - So hielt die rückläufige Tendenz eine weitere Woche an - In Deutschland wird ebenfalls von schwierigen Fleischgeschäften und einem für die Nachfrage zu großen Angebot berichtet - Ausgeglichener läuft die Vermarktung von deutschen Schlachtkühen - Im Sog der Stierpreise gaben aber auch Preise weiblicher Rinder nach - In Österreich bleibt das Kuhangebot höher als um diese Jahreszeit üblich - Leichter Marktdruck und die Stierpreisentwicklung machten bei Schlachtkühen weitere Preisabschläge erforderlich - Bei Schlachtkalbinnen hält die negative Tendenz ebenfalls an - Die NÖ Rinderbörse zahlte in der Vorwoche für Schlachtstiere der Klasse U einen Basispreis von 6,03 Euro pro kg plus USt.
NÖ Schlachtstiere Woche 21/2026
| Schlachtstiere | Zeitraum | Notierung | Vornotierung | Notierung Vorjahr |
| Klasse U | 18.05. - 24.05.2026 | keine Einigung | 6,03 bis 6,27 | 6,12 bis 6,36 |
| Klasse R | 18.05. - 24.05.2026 | keine Einigung | 5,96 bis 6,20 | 6,05 bis 6,29 |
Preise in Euro pro kg, netto
NÖ Schlachtkühe Woche 21/2026
| Schlachtkühe | Zeitraum | Notierung | Vornotierung | Notierung Vorjahr |
| Klasse R | 18.05.-24.05.2026 | keine Einigung | 4,83 bis 4,93 | 4,91 bis 5,01 |
Preise in EUR/kg, netto