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Trächigkeitsuntersuchung bei Schafen und Ziegen

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21.01.2026 | von Christina Hebesberger

Die Trächtigkeit bei kleinen Wiederkäuern ist eine kurze, aber entscheidende Phase im Produktionszyklus.

TU_Ziege3.jpg © LK OÖ/Referat Schafe Ziegen Wild
Scheinträchtigkeit ist die "Berufskrankheit" der Milchziege beim Dauermelken © LK OÖ/Referat Schafe Ziegen Wild
Sie dauert bei Schafen etwa 150 - 154 Tage, bei Ziegen bis zu 158 Tage. Diese Zeit ist nicht nur biologisch interessant, sondern auch für die betriebswirtschaftliche Planung von großer Bedeutung. Eine frühzeitige und zuverlässige Feststellung der Trächtigkeit ist ein zentrales Instrument, um Fütterung, Gesundheitsvorsorge und Managementmaßnahmen optimal zu steuern.
Ablammbox9.jpg © LK OÖ/Referat Schafe Ziegen Wild
Ein Managementplan kann zu einer besseren Routine der Arbeitsabläufe führen und eine Arbeitserleichterung bringen. © LK OÖ/Referat Schafe Ziegen Wild
Ob ein Tier tragend ist oder nicht, beeinflusst Fütterungsstrategie, Gruppierung, Arbeitsplanung und die gesamte Ablammperiode. Zudem liefert die Feststellung wichtige Informationen über die Fruchtbarkeit des eingesetzten Bocks. Ohne diese Daten arbeitet der Betrieb im Blindflug mit unnötigen Futterkosten, verpassten Belegungszyklen und erhöhtem Arbeitsaufwand.

Bei Ziegen tritt Scheinträchtigkeit (Hydrometra) auf, besonders außerhalb der Decksaison und bei älteren Tieren. Diese Tiere wirken äußerlich unauffällig, zeigen aber keine Brunstanzeichen. Stattdessen sammelt sich Flüssigkeit in der Gebärmutter, der Bauchumfang nimmt zu, die Milchleistung bleibt aus. Ohne Ultraschall werden sie oft fälschlich als tragend eingestuft und nachfolgenden Leistungseinbußen. Nur eine Ultraschalluntersuchung ermöglicht eine sichere Feststellung.
Ein weiterer Vorteil der Trächtigkeitsfeststellung liegt in der Fütterungsoptimierung. Tragende Tiere benötigen mehr Energie und Nährstoffe, besonders im letzten Drittel der Trächtigkeit. Eine bedarfsgerechte Versorgung verhindert Stoffwechselstörungen wie Ketose und sichert die Vitalität der Lämmer und Kitze. Gleichzeitig muss eine Überversorgung vermieden werden, da sie zu Verfettung und Geburtskomplikationen führt. Auch Mineralstoffe wie Selen, Jod und Vitamin E sind wichtig. Eine Über- oder Unterdosierung kann schwerwiegende Konsequenzen mit sich tragen. Nicht tragende Tiere können rechtzeitig erneut belegt oder geschlachtet werden, was Leerzeiten und Kosten reduziert.

Die Trächtigkeit lässt sich ab dem 30. Tag sicher feststellen, ideal zwischen Tag 30 und Tag 90. In den ersten zwei Wochen ist eine Feststellung nicht möglich, da sich der Embryo noch nicht fest eingenistet hat. In Woche drei und vier können embryonale Verluste auftreten, etwa durch Stress oder Futterumstellungen. Ab Woche fünf ist die Trächtigkeit stabiler und sicherer. Für die Praxis empfiehlt sich ein klarer Zeitplan: Nach einer Belegungsphase von vier bis sechs Wochen sollte der Bock für weitere vier Wochen aus der Herde genommen werden, um Nachdeckungen zu verhindern. Danach erfolgt die Ultraschalluntersuchung.
Bild1.png © LK OÖ
© LK OÖ
Praxis-Tipp: Böcke können mit Deckgeschirr und Farbblocks ausgestattet werden, um den Deckzeitpunkt zu dokumentieren. Alternativ eignet sich ein Markierstift zwischen den Vorderbeinen für einen kurzfristigen Stempeleffekt.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Trächtigkeitsuntersuchung bei Schafen und Ziegen ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für eine moderne, wirtschaftliche Milch- und Fleischproduktion. Sie ermöglicht eine vorausschauende Planung und eine bedarfsgerechte Versorgung. Mit einem strukturierten Ablauf, der die Belegungsphase, die Trennung des Bocks und die Untersuchung im optimalen Zeitfenster umfasst, wird sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für jeden Betrieb.
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