Auch 2026 global mehr Milch
Ende Dezember legte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) seinen jüngsten Bericht über den weltweiten Milchmarkt vor – Für 2025 weist USDA bei den fünf wichtigsten Exportländern (EU, USA, Neuseeland, Argentinien und Australien) ab März eine beständig über dem Vorjahr liegende Milchproduktion aus – In einzelnen Monaten betrug das Plus sogar vier Prozent – 2026 soll sich diese Steigerung fortsetzen, mit durchschnittlich 0,4 Prozent aber schwächer ausfallen – Ein Wachstum der Produktion wird in den USA, Australien und Argentinien erwartet – Anders als andere Analyseinstitute geht USDA für die EU von einem leichten Rückgang der Produktion aus – Begründet wird das mit dem aufgrund von Umweltauflagen und Krankheiten anhaltenden Rückgang der Milchkuhbestände, den die leicht steigende Milchleistung nicht ausgleichen kann – Rückläufig wird die Produktion auch in Neuseeland gesehen – Den größten Anteil am Wachstum sollen die USA mit einer Produktionssteigerung von 1,2 Prozent haben – Hier treiben eine wachsende Käseproduktion und starke Exporte von Milchprodukten die Nachfrage nach Milch und die Produktion an – Gute Weidebedingungen und niedrige Futterpreise sollen die Produktion in Argentinien sogar um vier Prozent ankurbeln – Für Australien wird ein Plus von 1,8 Prozent prognostiziert.