Weizenernte in NÖ
Der Weizenanbau in Niederösterreich war heuer von Niederschlagsdefiziten verbunden mit überdurchschnittlichen Temperaturen geprägt. Die Extremtemperaturen ab Mitte Juni ließen das Getreide sehr schnell abreifen und die Ernte begann extrem früh. Bei zumeist gutem Erntewetter war Mitte Juli das Sommergetreide vielerorts bereits zur Gänze eingebracht. Die Erträge unterliegen nach Region großen Schwankungen. Standort und Bodenqualität waren heuer besonders ertragsentscheidend.
Bei Weichweizen bewegen sich die Erträge im Trockengebiet in einem Bereich zwischen 3,5 und 5,5 t/ha. Auf Extremstandorten ist leider auch von 2,0 t/ha zu hören. Auf sehr guten Böden hingegen berichten Landwirtinnen und Landwirte auch von Erträgen zwischen 6,0 und 8,0 t/ha. Im niederschlagsreicheren Westbahngebiet sind sogar 9,0 t/ha möglich. Im Durchschnitt fehlen bei den Hektarerträgen konventioneller Betriebe im Trockengebiet rund 20 - 35% auf den Durchschnitt. Durch die geringen Erträge erreichten viele Partien aber hohe Proteingehalte. Auch die Hektolitergewichte sind ausgesprochen hoch und liegen zumeist über 80 kg/hl.
Die Anteile von Qualitäts- und Premiumweizen an der Gesamtmenge erreichen regional 70%. Als Folge dieser großen Verfügbarkeit proteinreicher Partien liegt die Preisspreizung zwischen Premium- und Mahlweizen heuer nur in sehr engem Rahmen. Bei Winterdurumweizen bewegen sich die Erträge zwischen 4,0 und 5,5 t/ha. Proteinwerte, Glasigkeit und hl-Gewicht sind ausgezeichnet.
Biobestände kamen mit den trockenen Bedingungen besser zurecht. Im Schnitt geht man im Biolandbau nur von Ertragseinbußen zwischen 10 - 20% aus. Der Anteil proteinreicher Partien bei Bioweizen ist ebenfalls sehr hoch.
Bei den Weizenpreisen bieten eine kleinere Gesamternte - in vielen EU-Regionen werden heuer Ertrags- und Qualitätsverluste befürchtet -, die über dem Vorjahr liegenden Terminnotierungen, aber auch die großen Sorgen um die Maisbestände, der gegenüber Mais unterbewertete Weizenpreis und höhere Ölpreise Spielraum nach oben.
Bei Weichweizen bewegen sich die Erträge im Trockengebiet in einem Bereich zwischen 3,5 und 5,5 t/ha. Auf Extremstandorten ist leider auch von 2,0 t/ha zu hören. Auf sehr guten Böden hingegen berichten Landwirtinnen und Landwirte auch von Erträgen zwischen 6,0 und 8,0 t/ha. Im niederschlagsreicheren Westbahngebiet sind sogar 9,0 t/ha möglich. Im Durchschnitt fehlen bei den Hektarerträgen konventioneller Betriebe im Trockengebiet rund 20 - 35% auf den Durchschnitt. Durch die geringen Erträge erreichten viele Partien aber hohe Proteingehalte. Auch die Hektolitergewichte sind ausgesprochen hoch und liegen zumeist über 80 kg/hl.
Die Anteile von Qualitäts- und Premiumweizen an der Gesamtmenge erreichen regional 70%. Als Folge dieser großen Verfügbarkeit proteinreicher Partien liegt die Preisspreizung zwischen Premium- und Mahlweizen heuer nur in sehr engem Rahmen. Bei Winterdurumweizen bewegen sich die Erträge zwischen 4,0 und 5,5 t/ha. Proteinwerte, Glasigkeit und hl-Gewicht sind ausgezeichnet.
Biobestände kamen mit den trockenen Bedingungen besser zurecht. Im Schnitt geht man im Biolandbau nur von Ertragseinbußen zwischen 10 - 20% aus. Der Anteil proteinreicher Partien bei Bioweizen ist ebenfalls sehr hoch.
Bei den Weizenpreisen bieten eine kleinere Gesamternte - in vielen EU-Regionen werden heuer Ertrags- und Qualitätsverluste befürchtet -, die über dem Vorjahr liegenden Terminnotierungen, aber auch die großen Sorgen um die Maisbestände, der gegenüber Mais unterbewertete Weizenpreis und höhere Ölpreise Spielraum nach oben.