Zahlen sprechen für sich: Österreich ist Pionier im Artenschutz
Fakten für den Gesellschaftsdialog
- Vier von fünf landwirtschaftlichen Betrieben engagieren sich freiwillig im Umweltprogramm ÖPUL.
- Rund 90 Prozent der Betriebe in NÖ nehmen freiwillig am Umweltprogramm (ÖPUL) teil.
- Über 240.000 Hektar dienen ab 2025 österreichweit gezielt der Biodiversitätsförderung.
- 84.000 Hektar werden in NÖ als Biodiversitäts- und Naturschutzflächen auf Acker und Grünland ausgewiesen.
- Auf 138.000 Hektar wachsen in NÖ Zwischenfruchtbegrünungen.
- Mehr als zehn Prozent der Agrarfläche stellt jeder Landwirt und jede Landwirtin speziell der Artenvielfalt zur Verfügung.
- 48 Prozent Österreichs sind bewaldet – mit wachsender Tendenz.
- Nachhaltige Bewirtschaftung ist in Landwirtschaft und Forstwirtschaft gesetzlich verankert und gelebte Praxis.
Artenschutz braucht beides: Rückzugsräume und Bewirtschaftung
Freiwilliges Engagement mit messbarer Wirkung
2025 wurden erstmals über 240.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen österreichweit gezielt zur Förderung der Biodiversität bewirtschaftet – mehr als zehn Prozent der gesamten Agrarfläche.
Das alles tun Bäuerinnen und Bauern mit ihrer Arbeit
Zwischenfrüchte schützen den Boden vor Erosion, verbessern die Bodenstruktur und bieten Lebensraum für Insekten. Blühflächen sichern Nahrung für Bestäuber. Extensiv genutzte Wiesen schaffen Rückzugsräume für zahlreiche Tierarten.
Artenschutz bedeutet hier:
- Bodenfruchtbarkeit langfristig sichern
- Wasser schützen
- Lebensräume vernetzen
- Verantwortung für kommende Generationen übernehmen
Und er bedeutet auch, wirtschaftliche Realität mit ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen.
Biodiversität im Wald
Mischwälder, Naturverjüngung und gezielte Pflege sorgen dafür, dass Wälder:
- Lebensraum für tausende Arten sind
- CO₂ speichern
- vor Lawinen und Erosion schützen
- als Erholungsraum dienen
Die österreichische Forstwirtschaft verbindet Nutzung und Schutz – ein Modell, das international oft als Vorbild gilt.
Fakt ist: Artenschutz hat viele Gesichter
Er hat die Form eines Blühstreifens.
Er klingt wie das Summen von Insekten im Sommer.
Er riecht nach frischem Waldboden.
Und er trägt oft Arbeitskleidung.
Bäuerinnen und Bauern gestalten unsere Landschaft aktiv – und schaffen Lebensräume für kommende Generationen.
Downloads zum Thema
- Biodiversitaet Feldtafel(c)LK Niederösterreich JPG 1,30 MB
- Biodiversitätsfläche in NÖ 2023(c)LK Niederösterreich JPG 824,92 kB
- Biodiversitätsfläche02 2023(c)LK Niederösterreich JPG 1,00 MB
- Druckvorlage Zeitung 210x148 Biodiversitaet-und-Artenvielfalt.pdf(c)LK Niederösterreich JPG 0,99 MB
- Naturschutz ist gelebte Praxis(c)LK Niederösterreich PNG 90,63 kB