Gaseinlagerung verteuert Stickstoffdünger
Die Unsicherheit auf den Energiemärkten und die Lieferkettenunterbrechungen durch die Sperre der Straße von Hormus machen den Markt für Stickstoffdünger 2026 sehr volatil. Auf einen Preissprung im Frühjahr folgte eine ruhigere Phase. In den vergangenen Monaten wurde in der Hoffnung auf eine Beruhigung der geopolitischen Lage Gas für den Winter nur zurückhaltend eingelagert. Nun ist die Nachfrage stark gestiegen und der Gaspreis in der EU hat sich seit Anfang Juli verdoppelt, mit Folgen für die NAC-Preise. Die EU-weite Niedrigwassersituation und hohe Treibstoffpreise verteuern zudem den Transport von Dünger. Die Wirkung des seit Jahresbeginn wirksamen EU-CO₂-Grenzausgleichssystems (CBAM) auf N-Dünger ist dagegen derzeit noch vernachlässigbar. Die CO2-Bepreisung liegt heuer bei ca. 2 Euro je Tonne NAC und wird 2027 bei rund 4 Euro erwartet.
Quelle: agrarzeitung, LK NÖ
Quelle: agrarzeitung, LK NÖ