Hoher Importbedarf bei Mais
Der Sommer 2026 war in Europa geprägt von Hitzeperioden und Wasserdefizit. Die Folge sind von Frankreich über Mitteleuropa bis nach Westrumänien hohe Ertragsverluste bei den Herbstkulturen. Auch Österreich gehört - wie Frankreich und Ungarn - zu den besonders stark betroffenen Regionen. Zwar wurde die Rekordfläche von Körnermais inkl. CCM aus dem Vorjahr neuerlich 4.000 ha oder rund 2% vergrößert, dennoch wird die Gesamternte um 35% unter dem sehr guten Vorjahr, aber auch um 30% unter dem langjährigen Durchschnitt erwartet. Zum einen ist die außerordentlich geringe Ernte auf die dürrebedingt geringen Hektarerträge zurückzuführen, zum anderen aber auch auf die vielen - zum Ersatz für fehlendes Grundfutter - als Silomais genutzten Körnermaisbestände. Erfreulich am Ergebnis ist allein die hohe Gesundheit des Ernteguts. Der in jedem Jahr bestehende Importbedarf bei Mais wird heuer besonders hoch ausfallen. Die AMA-Bilanz geht für 2026/27 von einem Nettoimportbedarf von 1 Mio. t Mais aus, das ist rund das Doppelte des langjährigen Mittels.
EU-weit wird die Maisernte ebenfalls unter dem Vorjahr (-8%) als auch unter dem langjährigen Durchschnitt (-14%) erwartet. Anders als in Österreich wurde die EU-weite Maisfläche zum Vorjahr aber um fast 800 ha oder 9% verringert. In Frankreich und Ungarn - zwei Hauptproduktionsländern - wurden die Flächen stark eingeschränkt und die Ertragserwartungen sind katastrophal. Ebenfalls kleinere Ernten werden in unseren Nachbarländern Slowakei und Tschechien erwartet. Größere Körnermaismengen für Exporte stehen im näheren Umfeld nur in Polen zur Verfügung.
Die Versorgung des heimischen Markts und der EU insgesamt wird davon abhängen, wie gut die Lieferungen aus der Ukraine, dem wichtigsten Herkunftsland für EU-Importe laufen. Zwar dürfte die ukrainische Maisernte leicht überdurchschnittlich ausfallen, allerdings erschwert das extreme Niedrigwasser auf der Donau und noch stärker die Blockade der Tiefseehäfen am Schwarzen Meer den Maistransport aus dem Osten.
Mit den sich eintrübenden Ernteaussichten haben die Preise sowohl am Terminmarkt als auch am Kassamarkt angezogen. An der Pariser Börse stieg der November-Maiskontrakt Anfang September auf einen Höchstwert von 275 Euro/t. Die Aussichten auf eine Normalisierung der Exporte Russlands und der Ukraine verhinderten seither weitere Anstiege. An der Wiener Produktenbörse notierte Mais zuletzt mit 245 Euro/t excl. USt. Die von den Nassmais-Aufkäufern für Vertragsware bezahlten Preise wurden Anfang des Monats auf einen "Basispreis" für 14%igem Mais von 240 Euro/t frei Werk angehoben.
EU-weit wird die Maisernte ebenfalls unter dem Vorjahr (-8%) als auch unter dem langjährigen Durchschnitt (-14%) erwartet. Anders als in Österreich wurde die EU-weite Maisfläche zum Vorjahr aber um fast 800 ha oder 9% verringert. In Frankreich und Ungarn - zwei Hauptproduktionsländern - wurden die Flächen stark eingeschränkt und die Ertragserwartungen sind katastrophal. Ebenfalls kleinere Ernten werden in unseren Nachbarländern Slowakei und Tschechien erwartet. Größere Körnermaismengen für Exporte stehen im näheren Umfeld nur in Polen zur Verfügung.
Die Versorgung des heimischen Markts und der EU insgesamt wird davon abhängen, wie gut die Lieferungen aus der Ukraine, dem wichtigsten Herkunftsland für EU-Importe laufen. Zwar dürfte die ukrainische Maisernte leicht überdurchschnittlich ausfallen, allerdings erschwert das extreme Niedrigwasser auf der Donau und noch stärker die Blockade der Tiefseehäfen am Schwarzen Meer den Maistransport aus dem Osten.
Mit den sich eintrübenden Ernteaussichten haben die Preise sowohl am Terminmarkt als auch am Kassamarkt angezogen. An der Pariser Börse stieg der November-Maiskontrakt Anfang September auf einen Höchstwert von 275 Euro/t. Die Aussichten auf eine Normalisierung der Exporte Russlands und der Ukraine verhinderten seither weitere Anstiege. An der Wiener Produktenbörse notierte Mais zuletzt mit 245 Euro/t excl. USt. Die von den Nassmais-Aufkäufern für Vertragsware bezahlten Preise wurden Anfang des Monats auf einen "Basispreis" für 14%igem Mais von 240 Euro/t frei Werk angehoben.