Meine Meinung im Februar 2026
Liebe Leserin, lieber Leser!
Am Beispiel des Freihandelsabkommens Mercosur wird deutlich, dass die Agrarpolitik vor neuen Realitäten steht. Die Volkswirtschaften der Europäischen Union sind auf Exporte angewiesen – eine Erkenntnis, die sich bereits aus mehr als siebzig bestehenden Freihandelsabkommen ableiten lässt. Die Interessen der europäischen Landwirtschaft erhalten zwar Aufmerksamkeit, politische Mehrheiten dafür sind jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr. Gerade deshalb sind die handelspolitischen Herausforderungen bei den Verhandlungen für die neue GAP zu berücksichtigen. Der gesamthafte Blick auf Betrieb, Gemeinde und Region ist stets eine Stärke der bäuerlichen Interessenvertretung. Unser Ziel ist es, Land- und Forstwirtschaft ganzheitlich zu denken: wirtschaftlich stark, ökologisch verantwortungsvoll und gesellschaftlich verankert. Wenn wir Agrarpolitik als Teil einer modernen Gesellschaftspolitik verstehen, können wir langfristig tragfähige Strukturen schaffen, die Planungssicherheit geben. Weiters werden regionale Kreisläufe gestärkt und die Versorgungssicherheit mit Produkten unserer Bäuerinnen und Bauern erhöht. Diese Zukunft gestalten wir jeden Tag – am Hof, in der Gemeinde, in St. Pölten, in Wien und in Brüssel.
Johannes Schmuckenschlager
Am Beispiel des Freihandelsabkommens Mercosur wird deutlich, dass die Agrarpolitik vor neuen Realitäten steht. Die Volkswirtschaften der Europäischen Union sind auf Exporte angewiesen – eine Erkenntnis, die sich bereits aus mehr als siebzig bestehenden Freihandelsabkommen ableiten lässt. Die Interessen der europäischen Landwirtschaft erhalten zwar Aufmerksamkeit, politische Mehrheiten dafür sind jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr. Gerade deshalb sind die handelspolitischen Herausforderungen bei den Verhandlungen für die neue GAP zu berücksichtigen. Der gesamthafte Blick auf Betrieb, Gemeinde und Region ist stets eine Stärke der bäuerlichen Interessenvertretung. Unser Ziel ist es, Land- und Forstwirtschaft ganzheitlich zu denken: wirtschaftlich stark, ökologisch verantwortungsvoll und gesellschaftlich verankert. Wenn wir Agrarpolitik als Teil einer modernen Gesellschaftspolitik verstehen, können wir langfristig tragfähige Strukturen schaffen, die Planungssicherheit geben. Weiters werden regionale Kreisläufe gestärkt und die Versorgungssicherheit mit Produkten unserer Bäuerinnen und Bauern erhöht. Diese Zukunft gestalten wir jeden Tag – am Hof, in der Gemeinde, in St. Pölten, in Wien und in Brüssel.
Johannes Schmuckenschlager