Vogelgrippe: EU-weite Engpässe
EU-weit mussten im Zeitraum von 1. Oktober bis 4. Dezember 2025 rund 9 Mio. Tiere gekeult werden. Besonders betroffen war Deutschland mit 143 Ausbrüchen und 2 Mio. gekeulten Tieren. Aber auch aus Spanien, Frankreich, Italien, Polen und den Niederlanden waren zahlreiche Fälle gemeldet worden. Bis Anfang Jänner waren es insgesamt sogar 470 Ausbrüche, die bekannt wurden. U. a. mussten in einem polnischen Legehennenbetrieb 1,2 Mio. Tiere gekeult werden und die Zahl der gekeulten Tiere stieg insgesamt auf rund 13 Mio. an. In besonders betroffenen Ländern so auch in Frankreich, dem größten Eierproduzent in der EU, gilt landesweite Stallpflicht. Legehennen stellen mit 46% den größten Anteil an gekeulten Tieren dar und die Branche ist in Alarmbereitschaft. Lieferketten und Liefermengen sind europaweit stark beeinträchtigt, die Versorgung ist in einigen EU-Mitgliedstaaten erschwert und der Großhandel musste die Preise deutlich anheben.
In Österreich wurden im November 2025 auf drei Betrieben Fälle von der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) festgestellt. Damit blieb der heimische Markt eher verschont und die Produktion konnte gesteigert werden. Der Selbstversorgungsgrad liegt derzeit bei rund 87% und ging damit trotz erhöhter Produktionsmengen, aber auch gestiegener Nachfrage leicht zurück. Das Ei genießt mittlerweile einen guten Ruf als Lieferant von hochwertigem Protein und profitiert vom Trend zu eiweißreicher Ernährung. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern lag in Österreich im Jahr 2024 bei rund 250 Stück und verzeichnete somit einen neuen Höchststand. Auch im ersten Halbjahr 2025 kauften die Konsumentinnen und Konsumenten 4,8% mehr Eier als im Vorjahr. Dennoch ist der österreichische Markt zumindest indirekt von den Auswirkungen der Vogelgrippe-Ausbrüche in der EU betroffen. Durch die erschwerten Produktionsbedingungen in einigen EU-Ländern fehlt Importware spürbar in der heimischen Tourismuswirtschaft. In der Gastronomie und der Hotellerie setzt man daher vermehrt auf Ware aus Österreich, was dazu führt, dass diese abgeschöpften Mengen im Einzelhandel fehlen.
In Österreich wurden im November 2025 auf drei Betrieben Fälle von der hochpathogenen aviären Influenza (HPAI) festgestellt. Damit blieb der heimische Markt eher verschont und die Produktion konnte gesteigert werden. Der Selbstversorgungsgrad liegt derzeit bei rund 87% und ging damit trotz erhöhter Produktionsmengen, aber auch gestiegener Nachfrage leicht zurück. Das Ei genießt mittlerweile einen guten Ruf als Lieferant von hochwertigem Protein und profitiert vom Trend zu eiweißreicher Ernährung. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Eiern lag in Österreich im Jahr 2024 bei rund 250 Stück und verzeichnete somit einen neuen Höchststand. Auch im ersten Halbjahr 2025 kauften die Konsumentinnen und Konsumenten 4,8% mehr Eier als im Vorjahr. Dennoch ist der österreichische Markt zumindest indirekt von den Auswirkungen der Vogelgrippe-Ausbrüche in der EU betroffen. Durch die erschwerten Produktionsbedingungen in einigen EU-Ländern fehlt Importware spürbar in der heimischen Tourismuswirtschaft. In der Gastronomie und der Hotellerie setzt man daher vermehrt auf Ware aus Österreich, was dazu führt, dass diese abgeschöpften Mengen im Einzelhandel fehlen.