Weiter steigende Nachfrage nach Kürbiskernen
Nach sehr guten Erträgen 2024 wurden 2025 sowohl die Anbauflächen als auch die Erträge weiter gesteigert. So wurden auf ca. 35.400 ha in Österreich durchschnittlich 760 kg/ha geerntet, was eine Gesamtmenge von ca. 26.900 t ergibt. In Niederösterreich waren die konventionellen Erträge im Durchschnitt bei 860 kg/ha und die biologischen bei 560 kg/ha.
Trotz der sehr großen Erntemenge haben alle marktrelevanten Verarbeiter angekündigt, zusätzliche Mengen zu benötigen und sowohl konventionell als auch biologisch entsprechende Anbauverträge aufgelegt. Da derzeit wenig Ackerkulturen wirtschaftlich attraktiv sind, ist zu erwarten, dass alle Anbauverträge ausgeschöpft werden und die Fläche um einige tausend Hektar wachsen wird. Nur bei den biologischen Kürbiskernen ist die Nachfrage weiterhin größer als die kontrahierten Flächen.
Die angebotenen Vertragspreise sind ähnlich wie im Vorjahr und liegen zwischen € 3,00 und € 3,10 /kg für ggA-Kürbiskerne exkl. Ust. Für Kerne außerhalb von ggA werden durchschnittlich € 0,1/kg weniger bezahlt. Ein weiteres Absinken der Preise konnte durch Aktivitäten der ARGE der Kürbistrockner Niederösterreich verhindert werden.
Bei einem durchschnittlichen Ertrag sind die variablen Kosten seit 2020 um ca. € 200/ha gestiegen. Da die Preise ungefähr auf dem Niveau von 2020 liegen, kann dies für den Deckungsbeitrag nur durch höhere Erträge kompensiert werden. Diese waren die letzten zwei Jahre über dem langjährigen Durchschnitt. Biokürbiskerne sind weiterhin gefragt und es sind seitens der Aufkäufer Flächenausweitungen erwünscht. Die Mindestpreise für Biokürbiskerne der Ernte 2026 steigen auf einen Bereich zwischen € 4,70 und 4,85 exkl. Ust. Die höheren Preise sind für die Kombination von bio mit ggA Steirisches Kürbiskernöl. Für spezielle Zertifizierungen wird bis zu € 5,10 /kg geboten.
Wegen der starken Flächenausweitung besteht zumindest bei konventionellen Kürbiskernen die Gefahr, dass es bei guten Erträgen zu Übermengen mit Abschlägen kommt. Daher birgt ein Anbau ohne Vertrag das Risiko, dass die Kürbiskerne nur zu sehr schlechten Preisen vermarktbar sind. Es wird empfohlen, nur die Menge Kürbiskerne zu produzieren, die vertraglich abgesichert ist oder selbst gebraucht wird.
Trotz der sehr großen Erntemenge haben alle marktrelevanten Verarbeiter angekündigt, zusätzliche Mengen zu benötigen und sowohl konventionell als auch biologisch entsprechende Anbauverträge aufgelegt. Da derzeit wenig Ackerkulturen wirtschaftlich attraktiv sind, ist zu erwarten, dass alle Anbauverträge ausgeschöpft werden und die Fläche um einige tausend Hektar wachsen wird. Nur bei den biologischen Kürbiskernen ist die Nachfrage weiterhin größer als die kontrahierten Flächen.
Die angebotenen Vertragspreise sind ähnlich wie im Vorjahr und liegen zwischen € 3,00 und € 3,10 /kg für ggA-Kürbiskerne exkl. Ust. Für Kerne außerhalb von ggA werden durchschnittlich € 0,1/kg weniger bezahlt. Ein weiteres Absinken der Preise konnte durch Aktivitäten der ARGE der Kürbistrockner Niederösterreich verhindert werden.
Bei einem durchschnittlichen Ertrag sind die variablen Kosten seit 2020 um ca. € 200/ha gestiegen. Da die Preise ungefähr auf dem Niveau von 2020 liegen, kann dies für den Deckungsbeitrag nur durch höhere Erträge kompensiert werden. Diese waren die letzten zwei Jahre über dem langjährigen Durchschnitt. Biokürbiskerne sind weiterhin gefragt und es sind seitens der Aufkäufer Flächenausweitungen erwünscht. Die Mindestpreise für Biokürbiskerne der Ernte 2026 steigen auf einen Bereich zwischen € 4,70 und 4,85 exkl. Ust. Die höheren Preise sind für die Kombination von bio mit ggA Steirisches Kürbiskernöl. Für spezielle Zertifizierungen wird bis zu € 5,10 /kg geboten.
Wegen der starken Flächenausweitung besteht zumindest bei konventionellen Kürbiskernen die Gefahr, dass es bei guten Erträgen zu Übermengen mit Abschlägen kommt. Daher birgt ein Anbau ohne Vertrag das Risiko, dass die Kürbiskerne nur zu sehr schlechten Preisen vermarktbar sind. Es wird empfohlen, nur die Menge Kürbiskerne zu produzieren, die vertraglich abgesichert ist oder selbst gebraucht wird.