Vollversammlung der Bezirksbauernkammer Melk im Landhaus-Heuriger Landstetter, Artstetten
Im Rahmen der Vollversammlung der Bezirksbauernkammer Melk am 11. März 2026 konnte Kammerobmann Johannes Zuser zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Unter den Gästen befanden sich auch Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Melk, die in ihren Grußworten die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der bäuerlichen Interessenvertretung betonten – etwa bei Grundverkehrsangelegenheiten oder bei jagdrechtlichen Fragen. Über aktuelle Themen aus dem Veterinärbereich informierte Amtstierärztin Silvana Häupl. Seitens der Wirtschaftskammer Melk wurde Bezirksstellenleiter Andreas Hofbauer in der Vollversammlung begrüßt.
In seinem Bericht hob Kammerobmann Zuser insbesondere die Veranstaltung zur Weiterentwicklung eines profitablen Marktfruchtanbaues hervor. Rahmenbedingungen wie konstante EU-Förderrichtlinien und die Ausräumung von Wettbewerbsnachteilen sind ständige Forderungen. Auch der Bildungsabend „Wissen schafft Zukunft“ wurde als wichtige Plattform für Information zu künstlicher Intelligenz und Tierethik für Landwirtinnen und Landwirte genannt. Kritisch äußerte sich Zuser zur aktuellen Diskussion über Lebensmittelpreise: die bäuerlichen Familienbetriebe stellen mit großem Einsatz hochwertige Lebensmittel her – diese Leistung müsse sich auch im Preis und in der gesellschaftlichen Wertschätzung widerspiegeln.
Darüber hinaus informierte Zuser über laufende Einsparungs- und Strukturmaßnahmen innerhalb der Kammerorganisation. Diese betreffen auch den Bezirk Melk, wo ab Mitte 2026 die forstlichen Themen neben dem Bezirk Melk auch im Bezirk Scheibbs von Forstsekretär Andreas Zuser betreut werden.
Bezirksbäuerin Silke Dammerer berichtete über die vielfältigen Aktivitäten der Bäuerinnen im Bezirk Melk. Mehr als 400 Teilnehmerinnen besuchten die Bäuerinnentage. Darüber hinaus wurden im Zuge der Schulaktionstage zahlreiche Kinder erreicht und über die heimische Landwirtschaft informiert – ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung bei den Konsumentinnen und Konsumenten von morgen.
Darüber hinaus informierte Zuser über laufende Einsparungs- und Strukturmaßnahmen innerhalb der Kammerorganisation. Diese betreffen auch den Bezirk Melk, wo ab Mitte 2026 die forstlichen Themen neben dem Bezirk Melk auch im Bezirk Scheibbs von Forstsekretär Andreas Zuser betreut werden.
Bezirksbäuerin Silke Dammerer berichtete über die vielfältigen Aktivitäten der Bäuerinnen im Bezirk Melk. Mehr als 400 Teilnehmerinnen besuchten die Bäuerinnentage. Darüber hinaus wurden im Zuge der Schulaktionstage zahlreiche Kinder erreicht und über die heimische Landwirtschaft informiert – ein wichtiger Beitrag zur Bewusstseinsbildung bei den Konsumentinnen und Konsumenten von morgen.
Kammersekretär Johannes Fitzthum informierte über aktuelle Entwicklungen im Bereich Pflanzenschutz, Rinderzucht sowie über Themen der Sozialversicherung.
Im Rahmen der Vollversammlung verabschiedeten alle anwesenden Fraktionen zudem eine gemeinsame Resolution der Bezirksbauernkammer Melk. Darin wird unter anderem eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel gefordert. Ebenso sprechen sich die Fraktionen für praktikable Toleranzgrenzen bei Betriebsmittelanwendungen und deren Dokumentation sowie für die Beseitigung von Wettbewerbsnachteilen (Einführung Agrardiesel statt CO2-Steuern) für land- und forstwirtschaftliche Betriebe aus. Aufgrund zunehmender Schäden wird zudem eine verstärkte Regulierung der Biber- und Fischotterpopulation gefordert.
Im Rahmen der Vollversammlung verabschiedeten alle anwesenden Fraktionen zudem eine gemeinsame Resolution der Bezirksbauernkammer Melk. Darin wird unter anderem eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel gefordert. Ebenso sprechen sich die Fraktionen für praktikable Toleranzgrenzen bei Betriebsmittelanwendungen und deren Dokumentation sowie für die Beseitigung von Wettbewerbsnachteilen (Einführung Agrardiesel statt CO2-Steuern) für land- und forstwirtschaftliche Betriebe aus. Aufgrund zunehmender Schäden wird zudem eine verstärkte Regulierung der Biber- und Fischotterpopulation gefordert.