Biosoja: Was bringt eine Schwefeldüngung wirklich?
Fazit: Auf langsam fließende Schwefelform setzen
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass eine direkte Schwefeldüngung zum Sojabohnenanbau mit sulfatischen Schwefeldüngern wie Kieserit, nur in seltenen Fällen einen Ertrags- oder Proteineffekt erzielt. Speziell auf Bioflächen mit dem Bewirtschaftungsfokus auf Humuserhalt bzw. Humusaufbau kann der Schwefelbedarf der Soja offensichtlich über die Mineralisierung aus der organischen Substanz sichergestellt werden.
Nichtsdestotrotz sollten Bio-Ackerbäuerinnen und -bauern die regelmäßige Schwefelversorgung ihrer Böden nicht aus dem Auge verlieren. Die Strategie, mit einer langsam fließenden Schwefelform, wie Elementarschwefel, die Kulturpflanzenentzüge zu ergänzen, kann hier Sinn machen. Zielführend können etwa 100 kg/ha alle fünf Jahre sein.
Nichtsdestotrotz sollten Bio-Ackerbäuerinnen und -bauern die regelmäßige Schwefelversorgung ihrer Böden nicht aus dem Auge verlieren. Die Strategie, mit einer langsam fließenden Schwefelform, wie Elementarschwefel, die Kulturpflanzenentzüge zu ergänzen, kann hier Sinn machen. Zielführend können etwa 100 kg/ha alle fünf Jahre sein.