Amerikanische Rebzikade und Goldgelbe Vergilbung der Rebe
Die Goldgelbe Vergilbung führt zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden im Weinbau - sie ist meldepflichtig und in der Europäischen Union als Quarantänekrankheit eingestuft. Die Krankheit kann sich rasch ausbreiten und ganze Anlagen bzw. Rieden gefährden. Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich. Befallene Rebstöcke müssen daher rasch gerodet und aus dem Weingarten entfernt werden. Als wirksamste Schutzmaßnahme hat sich die Eindämmung der Amerikanischen Rebzikade als Hauptüberträger herausgestellt.
In den vergangenen Jahren hat sich das Auftreten der Amerikanischen Rebzikade in den österreichischen Weinbaugebieten deutlich erhöht. In der Steiermark und im Burgenland wurde die Goldgelbe Vergilbung bereits nachgewiesen, weshalb in diesen Bundesländern inzwischen ganze Weingärten gerodet werden mussten. Aber auch in direkt an Niederösterreich angrenzenden Regionen in Tschechien und in der Slowakei tritt die Goldgelbe Vergilbung bereits teils verbreitet auf und stellt somit eine akute Bedrohung dar.
In NÖ wurde die Goldgelbe Vergilbung bisher noch nicht festgestellt. Die Monitoring-Ergebnisse zeigen jedoch stark steigende Populationen der Amerikanischen Rebzikade. Es ist daher zu befürchten bzw. zu erwarten, dass bei diesen hohen und weiter steigenden Populationen die Krankheit mit infizierten Zikaden eingeschleppt wird.
Die NÖ Landesregierung und die Landwirtschaftskammer NÖ haben daher ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Amerikanischen Rebzikade sowie zur Verhinderung des Auftretens und der Ausbreitung der Goldgelben Vergilbung der Rebe erarbeitet. Dieses umfasst insbesondere rechtliche Vorgaben, verstärkte Kontrollmaßnahmen, gezielte Beratungsangebote, sowie eine breit angelegte Information der betroffenen Zielgruppen (vor allem Weinbaubetriebe und Besitzer von Reben in Privatgärten).
In unserer Region wurde - aufgrund hoher Fangzahlen der ARZ und Krankheitsauftreten in be-nachbarten tschechischen Weingärten - der nordöstlichste Teil des Bezirkes Hollabrunn (Gemeindegebiet Seefeld-Großkadolz und Teile der Gemeinde Hadres) als hauptgefährdetes Gebiet deklariert.
Mit einer derzeit in Begutachtung befindlichen Verordnung ist beabsichtigt, entsprechende Maßnahmen mit verpflichtenden Insektizidanwendungen in diesem Gebiet festzulegen.
Laufend aktuelle Informationen zum Thema erhalten Sie bei den Weinbauberatern oder auf der Homepage der LK NÖ unter noe.lko.at/weinbau+2400++2735760
In NÖ wurde die Goldgelbe Vergilbung bisher noch nicht festgestellt. Die Monitoring-Ergebnisse zeigen jedoch stark steigende Populationen der Amerikanischen Rebzikade. Es ist daher zu befürchten bzw. zu erwarten, dass bei diesen hohen und weiter steigenden Populationen die Krankheit mit infizierten Zikaden eingeschleppt wird.
Die NÖ Landesregierung und die Landwirtschaftskammer NÖ haben daher ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Amerikanischen Rebzikade sowie zur Verhinderung des Auftretens und der Ausbreitung der Goldgelben Vergilbung der Rebe erarbeitet. Dieses umfasst insbesondere rechtliche Vorgaben, verstärkte Kontrollmaßnahmen, gezielte Beratungsangebote, sowie eine breit angelegte Information der betroffenen Zielgruppen (vor allem Weinbaubetriebe und Besitzer von Reben in Privatgärten).
In unserer Region wurde - aufgrund hoher Fangzahlen der ARZ und Krankheitsauftreten in be-nachbarten tschechischen Weingärten - der nordöstlichste Teil des Bezirkes Hollabrunn (Gemeindegebiet Seefeld-Großkadolz und Teile der Gemeinde Hadres) als hauptgefährdetes Gebiet deklariert.
Mit einer derzeit in Begutachtung befindlichen Verordnung ist beabsichtigt, entsprechende Maßnahmen mit verpflichtenden Insektizidanwendungen in diesem Gebiet festzulegen.
Laufend aktuelle Informationen zum Thema erhalten Sie bei den Weinbauberatern oder auf der Homepage der LK NÖ unter noe.lko.at/weinbau+2400++2735760